Sangershausen – Am Mittwoch, den 22.02.2017, gegen 12:00 Uhr wurde die Bundespolizeiinspektion Magdeburg über einen verdächtigen Umschlag in einer Abellio-Bahn informiert.

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Die Bahn befand sich auf dem Weg von Kassel nach Halle, als kurz vor Sangerhausen der Zugbegleiterin ein weißer Umschlag auffiel. Der Umschlag lag in der Nähe einer Zugtür. Auf dem Umschlag stand ein Hinweis, der darauf schließen ließ, dass sich in dem Umschlag eine sehr gefährliche Substanz befindet.

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Daraufhin wurden die circa 20 Reisenden am Bahnhof Sangerhausen aus dem Zug evakuiert.Rund um den betreffenden Zug wurde der Raum abgesperrt.Im weiteren Verlauf wurde die Absperrung auf den gesamten Bahnhof Sangerhausen ausgedehnt. Weiterhin wurde für circa 30 Minuten der Bahnverkehr aus und in den Bahnhof Sangerhausen unterbrochen. Durch Spezialkräfte der Feuerwehr wurde der Umschlag professionell versiegelt und die Bahn bis zur Feststellung, ob es sich um einen gefährlichen Stoff handelt in einen gesonderten Bereich verbracht. Die gesamte Sperrung wurde um circa 14:00 Uhr wieder aufgehoben. Die Spezialkräfte der Feuerwehr stellten gegen 15:00 Uhr fest, dass keinerlei Substanzen aus dem Umschlag herausgelangt waren.

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Somit bestand keine Gefährdung von Personen, und es wird vorerst die Ungefährlichkeit des vermeintlichen Stoffes in dem Umschlag angenommen.Der Umschlag befindet sich nun auf dem Weg in ein Spezialinstitut. Hier wird der Umschlag eingehend untersucht und der angebliche Inhalt analysiert. Im Einsatz waren circa 30 Bundes- und Landespolizisten sowie mehrere Kameraden der Feuerwehren. Bei dieser Tat handelt es sich nicht um einen Kinderstreich.

Verbunden mit einem hohen Ansatz von Einsatzkräften, können solche Taten auch für eine Verunsicherung in der Bevölkerung dienen und zu einem hohen immateriellen Schaden führen. Die Bundespolizei hat die ersten Videosequenzen aus der Bahn bereits gesichert und die Strafverfolgung aufgenommen. Die Bundespolizeiinspektion Magdeburg ermittelt nun wegen der Straftat der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeiinspektion Magdeburg
Chris Kurpiers
Telefon: +49 (0) 391 56549-504
E-Mail: chris.kurpiers@polizei.bund.de
http://www.bundespolizei.de
Twitter: @bpol_pir
Quelle:
http://www.presseportal.de
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