Smarte Haushaltsgeräte: Auf Datenverschlüsselung durch den Hersteller achten

Smarte Haushaltsgeräte: Auf Datenverschlüsselung achten

Von | 20. September 2019, 12:26

TÜV Rheinland: Großes Potenzial bei smarten Haushaltsrobotern, doch der Schutz der privaten Daten ist entscheidend.

Und der Markt wächst. Smarte Haushaltsgeräte wie zum Beispiel Staubsaugerroboter gehören schon lange zum Sortiment, dazu gesellen sich intelligente Wischer, Rasenmäher oder Fensterputzer.

„Die Geräte sind im Haushalt sehr hilfreich und entwickeln sich immer weiter“,

erklärt Günter Martin, Internet-Experte bei TÜV Rheinland. An die Ergebnisse einer menschlichen Putzkraft kommt die Technik allerdings nicht immer heran.

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So können beispielsweise Engstellen wie Ecken für automatische Rasenmäher und Fensterputzer problematisch sein. Auch fehlt einigen smarten Wischern die Power für hartnäckigen Schmutz. Wer sich für qualitativ hochwertige Produkte entscheidet, erhält mit diesen Produkten aber schon heute wertvolle Hilfe im Haushalt.

Der Staubsauger weiß, wie die Wohnung aussieht

Haushaltsroboter sammeln Daten. So legen Staubsaugerroboter zum Beispiel eine bis auf wenige Zentimeter genaue Karte aller Zimmer an, die sie säubern. Alle Staubsauger sind mit Sensoren ausgestattet, die auf Anstoß reagieren oder Hindernisse erkennen. Die Kamera ist dabei einer der Sensoren.

„Diese Informationen können auch missbraucht werden. Deswegen ist es wichtig, dass sich Verbraucher schützen“,

so Martin. Regelmäßige Updates gehören ebenso dazu wie die Vergabe sicherer Passwörter. Beim Kauf vor allem auf die Datenschutzerklärung achten. Wenn keine beiliegt: Finger weg!

Wertvolle Daten im Müll

Smarte Geräte sind durchgehend mit dem WLAN verbunden, speichern Zugangsdaten wie das WLAN-Passwort und sammeln viele verschiedene Informationen über ihre Nutzer und deren Zuhause. Verbraucher sollten darauf achten, dass niemand Zugriff auf diese sensiblen Daten hat – auch nicht nach der Entsorgung.

Ein Factory-Reset setzt das Gerät zwar auf Werkseinstellung zurück, aber nicht immer werden alle Inhalte gelöscht. Am sichersten ist es, wenn der Hersteller alle Daten verschlüsselt. Ein Indikator dafür ist das TÜV Rheinland-Zertifikat „Protected Privacy“.

Achten Verbraucher auf diese Punkte, können sie sorgenfrei auf die Hilfe von Haushaltsrobotern zurückgreifen.

Quelle: TÜV Rheinland AG

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