Am Freitagmittag gegen 12.40 Uhr wollte ein 67 Jahre alter Rollstuhlfahrer an der Bahnhofstraße /Karl-Marx-Straße auf den Beifahrersitz seines Autos wechseln. Als er sich aus dem Rollstuhl drückte, rutschte er allerdings ab, sodass er sich zwischen Auto und Stuhl in hilfloser Lage befand.

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Ein Unbekannter kam dem 67-Jährigen zu Hilfe. Während die Ehefrau des Geschädigten aus dem Auto heraus half, umfasste ihn der Passant von hinten. Unvermittelt wendete der sich dann ab und entfernte sich in Richtung Fußgängerzone. Nachdem Mitarbeiter der Hagener Entsorgungsbetriebe dem Mann auf den Beifahrersitz gesetzt hatten, stellte dieser fest, dass ein Geldbündel aus der Innentasche seiner Jacke verschwunden war. Es handelte sich 40000 Euro, ausschließlich bestehend aus 500-Euroscheinen. Nach Angaben des 67-Jährigen hatte der erste Helfer beim Versuch ihn hochzuheben unter seine Jacke gefasst und dabei seine hilflose Lage ausgenutzt. Die alarmierten Polizeibeamten fahndeten nach dem mutmaßlichen Täter, allerdings ohne Erfolg. Das geschädigte Ehepaar beschreibt den Verdächtigen als etwa 40 Jahre alten Mann von schlanker Statur, der einen blau-grüngestreiften Schal trug. Den hohen Geldbetrag hatte der Mann wegen einer größeren Anschaffung mitgeführt. Zeugen, die weiterführende Hinweise geben können, melden sich bitte unter der 986 2066.

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Ulrich Hanki
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Quelle:
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