Greifswald – Eine 22-jährige Frau wurde misstrauisch, als eine ca. 50-jährige Frau am Montag an ihrer Wohnungstür in der Hans-Beimler-Straße klingelte, die sich als Mitarbeiterin der Firma Kabel Deutschland vorstellte und 100 Euro verlangte.

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Angeblich, um zukünftig mehr Sender empfangen zu können. Das Geld sollte sofort in bar gezahlt werden, welches aber zum Jahresende wieder erstattet werden würde. Unterlagen kämen später mit der Post, so die Betrügerin weiter.

Das vermeintliche Opfer fühlte sich stark bedrängt, übergab letztendlich fünf Euro mit der Bitte, am nächsten Tag wieder zu kommen. Die informierte Polizei traf dann auch die Frau am nächsten Tag im Treppenflur an. Nur hier, so die Betrügerin gegenüber der Polizei, wolle sie Spenden für kranke Kinder sammeln. Sie führte eine Liste mit Namen von Mietern mit, die wohl in der Hans-Beimler-Straße wohnhaft sind und eine Kaution für Kabel Deutschland entweder gezahlt oder noch zu zahlen haben.

In der Vernehmung gab die Beschuldigte, die in Greifswald wohnhaft ist, an, wegen Schulden auf diese Idee gekommen zu sein und nur in dem bislang bekannten Fall die 100 Euro verlangt zu haben. Ferner fand sich eine Sammelliste mit Beträgen zwischen 1, 2, 5, 10, 20 und 100 Euro, insgesamt fast 350 Euro. Ob dieses Geld tatsächlich eingesammelt wurde, bleibt zu ermitteln.

Wer sachdienliche Hinweise geben kann, möchte sich mit der Polizei in Greifswald in Verbindung setzen. Telefon: (03834) 540 0.

Quelle: Polizeiinspektion Anklam

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