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NINA, die Notfall Information und Nachrichten App des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) informiert und warnt in Notsituationen als kostenlose Software über das Mobiltelefon.

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Gegenwärtig nutzen knapp 7.000 Menschen in Mecklenburg-Vorpommern die App. Damit fällt das Bundesland weit hinter Länder wie Nordrhein-Westfalen mit fast 500.000 Nutzern zurück.

Dies liege vor allem an der geringen Bekanntheit der App und müsse dringend geändert werden, so Innenminister Lorenz Caffier. Gemeinsam mit dem Landesfeuerwehrverband wolle er NINA in den Fokus der Bevölkerung rücken. Aus diesem Grund veröffentlicht das Ministerium für Inneres und Sport auf seiner Internetseite ein kurzes Video unter dem Titel „Kennst du NINA? – Die kinderleichte Warn-App“ und erklärt die Anwendung.

Die behördliche App kann auf alle iOS- und Android- Smartphones (ab Version 8.0 bzw. Version 4) geladen werden. NINA arbeitet auf Grundlage des Modularen Warnsystems des Bundes (MoWaS). Alle Lagezentren der Länder und viele Leitstellen bereits angeschlossener Städte und Kommunen können Warnmeldungen im System auslösen, welche dann automatisch an die App weitergeleitet werden.

„NINA ist eine hervorragende Ergänzung zu Rundfunk, Fernsehen und Sirenen, wenn es darum geht, die Bevölkerung in Notsituationen zu warnen und zu informieren“, erklärt der Minister. „In Mecklenburg-Vorpommern gibt es momentan leider kein flächendeckendes System zur Warnung mit „Weckeffekt“, deshalb ist es umso wichtiger, neben Sirenen zusätzliche Warnmittel wie NINA in den Katastrophenschutz einzubinden.“

In Mecklenburg-Vorpommern können momentan die Leitstelle der Berufsfeuerwehr in Schwerin und das Lagezentrum des Innenministeriums eine Warnung im Modularen Warnsystem auslösen und so die Bevölkerung im Notfall über NINA bundesweit informieren.

Um noch mehr Menschen über NINA zu erreichen und eine landesweit einheitliche Warnlösung zu schaffen, empfiehlt das Innenministerium den Landkreisen, in ihren integrierten Leitstellen auf MoWaS umzurüsten. Hierbei stellen bislang die Kosten das größte Hindernis dar. Aus diesem Grund wird bereits an einer kostengünstigeren web-basierten Auslöseeinrichtung gearbeitet.

Neben Warnmeldungen zu unterschiedlichsten Gefahrenlagen, wie Großbrand oder Gefahrstoffausbreitung, erhalten NINA-Nutzer ebenfalls Hochwasserwarnungen sowie die Wetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes und können über zusätzliche Funktionen sogar Familie und Freunde warnen.

Quelle: Ministerium für Inneres und Sport Mecklenburg-Vorpommern

Videolink zu NINA: http://www.regierung-mv.de/Landesregierung/im/weitere-Themen/NINA/