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Seit Tagen sorgten rund 600 irische Camper in Ginsheim-Gustavsburg für Ärger. Die Polizei hatte ihre Einsatzkräfte in der Stadt massiv verstärkt. Doch nun sind die Landfahrer aufgebrochen – mit unbekanntem Ziel.

Seit vergangenen Mittwoch campierten auf der „Ochsenwiese“ in Ginsheim-Gustavsburg rund 100 Wohnwagen-Gespanne der irischen Landfahrer. Grund ihrer Anwesenheit soll die Teilnahme an einem Gottesdienst in der Region sein. Die Stadt hat den etwa 600 Pilgern das Gelände gegen Zahlung einer Kaution zur Verfügung gestellt.

Anwohner hatten nach dem Besuch einiger Landfahrer in umliegenden Kneipen über Lärmbelästigungen geklagt, teilte ein Polizeisprecher am Montag mit.

Seit ihrer Ankunft gibt es immer wieder Probleme. Anwohner beklagen massive Lärmbelästigungen. Die Polizei sprach außerdem von Diebstählen, Sachbeschädigungen, illegaler Müllentsorgung und Urinieren in der Öffentlichkeit. Ein 43-jähriger Ire wurde wegen Zeigen des Hitler-Grußes festgenommen.

Ein Tankstellenbesitzer berichtete dem hr, dass junge Männer aus der Gruppe in seinem Geschäft Flaschen und andere Waren öffneten, ohne zu bezahlen. Viele Artikel seien auch einfach verschwunden. Letztlich sah sich der Geschäftsmann genötigt, seine Regale selbst leerzuräumen, um die Waren in Sicherheit zu bringen.

Überraschend machten sich die selbst ernannten Pilger am Montagmorgen jedoch auf die Weiterreise. Zwischen 8 und 9 Uhr packten alle ihre Sachen zusammen und verschwanden. Nach Angaben der Stadt hinterließen sie auf dem Platz ein „Schlachtfeld“.

„Das deckt lange nicht die Kosten, die uns jetzt hier erwarten, um die entstandenen Schäden aufzufangen“, sagte Bürgermeister Puttnis-von Trotha am Montag der hessenschau.

Das Problem mit den irischen Travellern ist nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich die Landfahrer rund um Maria Himmelfahrt in der Gegend versammelt und ein Chaos hinterlassen.

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