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Am Montag, 27.02.17, kurz nach Mitternacht kontrollierten Schleierfahnder der Polizeiinspektion Furth im Wald einen 30-jährigen Polen, welcher mit seinem Fahrzeug nach Deutschland eingereist war.

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Den Beamten schlug hierbei aus dem vollbeladenen Fahrzeug ein immenser Gestank entgegen.

Beim Öffnen des Kofferraumes sahen dann sechs ängstliche, ca. 7-8 Wochen alte Labradorwelpen den Polizeibeamten entgegen.

Der Pole konnte nur teilweise ausgefüllte EU-Heimtierausweise vorweisen und die Welpen waren nicht mit einem erforderlichen Chipimplantat zur individuellen Zuordnung versehen.
Der 30 Jährige gab an, dass er die Hunde angeblich selbst gezüchtet habe und sie in Deutschland verkaufen wollte.

Das Veterinäramt des Landratsamtes Cham ordnete die Rückführung der Welpen unter Sicherstellung eines tierschutzgerechten Transports nach Polen an.

Den Fahrzeugführer erwarten nun diverse Ordnungswidrigkeiten nach dem Tiergesundheitsgesetz und der Tierschutzhundeverordnung.

Da die Hundewelpen auf der langen Fahrt aus Polen ohne ausreichend Wasser und Nahrung in dem dunklen bereits stark verschmutzten Kofferraumes gesperrt waren, wird der Pole zudem wegen eines Vergehens nach dem Tierschutzgesetz angezeigt.

#PolizeiBayern

Quelle:

Polizei Oberpfalz