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2014 haben sich Prominente, weniger Prominente und Normalsterbliche im Rahmen der Ice Bucket Challenge mit Eiswasser übergossen, um Spendengelder für die Erforschung der Nervenkrankheit ALS zu sammeln.


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Die Forscher berichten von einem ersten Erfolg es wurde ein wichtiges Gen entdeckt.

Rückblick

Sommer 2014 wie aus dem Nichts tauchte ein neuer Trend auf, von überall her kamen Videos von Menschen, bekannten und unbekannten, die sich mit Eiswasser übergossen, oder übergießen ließen, anschließend forderten sie Freunde und Bekannte auf, ihrem Beispiel zu folgen. Natürlich war es für die Beteiligten ein Heidenspaß, aber es ging dabei nicht nur um die Unterhaltung. Hauptsächlich sollte mit dieser Aktion auf die Nervenkrankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) hingewiesen und Spendengelder für deren Erforschung locker gemacht werden.

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-Auch M. Zuckerberg macht 2014 mit-

Wie es scheint hat es sich gelohnt, denn wie Forscher jetzt bekannt gaben, wurde in einem durch die Spendengelder finanzierten Projekt ein neues Gen entdeckt, welches wie es scheint zur Entstehung der Krankheit führt, es trägt den Namen C21 orf2.

Durchbruch

Obschon das Gen nur mit einem Teil der ALS-Fälle in Verbindung steht, handelt es sich möglicherweise um einen Durchbruch bei der Bekämpfung der Krankheit, denn immerhin kann durch die Entdeckung des Gens eine neue Art der Gentherapie entwickelt werden.


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Veröffentlicht wurden die Ergebnisse der Forscher des „Project MinE“ in der Fachzeitschrift Nature Genetics. Sie zeigen darin sechs genetische Regionen auf, in denen genetische Variationen das Risiko erhöhen können an ALS zu erkranken. Drei davon waren bereits vorher bekannt. Eine neue Region schließt das Gen C21 orf2 ein, es kann offenbar seltene Mutationen beherbergen, die das Risiko für ALS erhöhen.

Weltweit 200.000 Betroffene

Durch die bei der, von Bernard Muller und Robbert Jan Stuit ins Leben gerufene Ice Bucket Challenge, gesammelten Spendengelder, wurde das “Project MinE” finanziert. Von über 15.000 Patienten mit ALS wurden die Daten gesammelt. Ziel des Projektes ist es die genetischen Ursachen für ALS zu finden. Weltweit leben mehr als 200.000 Menschen mit ALS.

Quellen:

http://www.augsburger-allgemeine.de/
http://www.aerztliches-journal.de/