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Das Amtsgericht Herford verurteilte gestern einen Flüchtling (29) aus Algerien wegen versuchter Nötigung und versuchten Taxiraubes, Körperverletzung und Widerstands gegen Polizisten zu einer Haftstrafe von zwei Jahren ohne Bewährung. 

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Das Gericht sieht es als erwiesen an, dass der Mann im März diesen Jahres in einem Zug randaliert und eine 16jährige massiv bedrängt haben soll. Erst als die Mutter ein Pfefferspray auf den Mann sprühte, habe er von der Jugendlichen abgelassen.

Nach dem Aussteigen in Bad Oeynhausen habe er am Nordbahnhof ein Taxi rauben wollen, was ihm letztlich aber nicht gelang. Die 48jährige Taxifahrerin leidet bis heute unter dem Erlebten und war lange nicht in der Lage, nachts Fahrten zu übernehmen.

„Der Angeklagte war in einer eindeutig aggressiven Stimmung. Seine Intention stand fest. Wer im Zug ruft ›Komm’, ich Mann, du Frau‹ weiß, was er vor hat“, stellte Staatsanwalt Christopher York in seinem Plädoyer fest. Neben der versuchten Nötigung und dem versuchten Taxiraub legte er ihm Schläge, Würgen am Hals, eine Kopfnuss gegen einen Taxifahrer sowie Tritte und Spucken gegenüber Polizisten zur Last.

Der 29-Jährige, der offenbar unter falschem Namen registriert sei, flüchtete sechs Monate lang zu Fuß und mit der Bahn über die Türkei und den Balkan aus Algerien nach Deutschland.

Seine bereits fünf Monate andauernde Untersuchungshaft könnte auf das Strafmaß angerechnet werden. Zudem besteht die Möglichkeit, nach Hälfte der Strafe nach Algerien zurückzukehren, sagte sein Anwalt.

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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