Schwer bewaffnet und vermummt gab es heute Abend gegen 19 Uhr eine Razzia der Polizei beim Deutschsprachigen Islamkreis (DIK) in Hildesheim. Mit einer Ramme stürmten zahlreiche Polizisten die Moschee des Vereins.

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Die komplette Straße wurde abgeriegelt, gegenüber der “Neue Presse” (Hannover) sagte die Polizei:

Das Innenministerium hat die Polizeiinspektion Göttingen beauftragt, insgesamt neun Einrichtungen, darunter die Moschee sowie acht Wohnungen zu durchsuchen. Ziel ist es, Beweismittel zu finden, die ein Verbot des Vereins rechtfertigen.

Mit insgesamt 350 Sicherheitskräften ging die Polizei gegen Islamisten vor, die in der Vergangenheit durch Rekrutierung junger Menschen für den IS aufgefallen sind.


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Diese jungen Menschen sollten dazu überredet werden, für den IS in Syrien an einem “heiligen Krieg” teilzunehmen. Insgesamt 22 Hildesheimer seien bereits nach Syrien oder Irak gegangen.

Nach Aussagen aus dem niedersächsischem Innenministerium steht der Deutschsprachige Islamkreis kurz vor einem Verbot. Die Neue Presse zitiert an dieser Stelle Jens Nacke, Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Landtagsfraktion:

„Dass sich die Landesregierung offenbar endlich dazu durchgerungen hat, gegen den DIK vorzugehen, ist richtig und wichtig. Allerdings kommt diese Entscheidung wie so oft viel zu spät.“

via

Neue Presse

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