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Nach Meldung über ein 3-jähriges Kind, welches gegen 13:45 Uhr die Familienwohnung im östlichen Stadtgebiet von Breisach zu Fuß alleine verlassen hatte, wurde im Laufe des Nachmittags eine größere Suchaktion begonnen.

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Neben zwei Suchhunden (Man-Trailern) des Rettungsdienstes wurde auch eine Suchhundestaffel der französischen Gendarmerie eingesetzt, welche sich angeboten hatte, nachdem das Lagezentrum der Gendarmerie auf der französischen Seite des Rheins in Kenntnis gesetzt worden war. Auf dortiger Seite wurde ebenfalls entlang des Rheins gesucht und sogar zeitweise eine Durchfahrtskontrollstelle eingerichtet.

Auf deutscher Seite wurden weite Teile des Stadtgebietes Breisach mit dem Polizeihubschrauber abgeflogen und auch Kräfte der Wasserschutzpolizei waren eingebunden.

Weder die Ermittlungen bei möglichen Freunden, Bekannten und sonstigen Hinwendungsorten, noch die bisherigen Suchmaßnahmen führten bislang zum Auffinden des blonden Jungen, welcher bei seinem Verschwinden mit kurzer blauer Hose und blauem Trägershirt bekleidet war.

Derzeit werden weitere örtliche Kräfte (u.a. der Feuerwehr) aufgerufen um das gesamte Gebiet nochmals systematisch abzusuchen.

+++UPDATE+++

Der Junge konnte im Rahmen der Suchaktion um 20:45 Uhr wohlbehalten aufgefunden werden. Er saß unweit der elterlichen Wohnung alleine in einem unverschlossenen PKW. Wo sich das Kind in der Zwischenzeit aufgehalten hat, wird die Befragung noch ergeben. Hinweise auf eine Straftat liegen derzeit nicht vor.

Bei der Suche beteiligt waren neben der Polizei noch mehrere Teams der DRK-Rettungshundestaffeln Freiburg, Breisgau-Hochschwarzwald, Offenburg, Lörrach und Emmendingen. Dazu Kräfte des örtlichen DRK, Feuerwehr und THW.

Quelle: Polizeipresse