Kannst du uns einen kleinen Gefallen tun? Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und hilfreich findet, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben. Folgende Möglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady, via Banküberweisung

Enger – Polizei, Feuerwehr und der Rettungsdienst sind zur Erfüllung ihrer Aufgaben von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung befreit.

- Sponsorenliebe | Werbung -

POL-HF: Fastunfall durch Behinderung eines Notarztwagens - Polizei ermittelt wegen Nötigung

Diese Inanspruchnahme von den sogenannten Sonder- und Wegerechten ist nicht willkürlich, sondern muss dringend geboten sein. Sie sind geprägt durch eine hohe körperliche und geistige Beanspruchung der Helfer im Einsatzwagen. Das Blaulicht flackert, das Horn ertönt, das kaum zu hörende Funkgerät übermittelt noch wichtige Informationen und die Einsatzvorbereitungen zur Hilfeleistung werden abgesprochen.

Gut für die Helfer, wenn die anderen Verkehrsteilnehmer rücksichtsvoll und vorausschauend auf das Einsatzfahrzeug reagieren. Am Dienstag (11.4.) gegen 20:55 Uhr mussten ein Rettungssanitäter und ein Notarzt leider eine andere Erfahrung machen. Aufgrund eines medizinischen Notfalls waren sie mit dem Einsatzfahrzeug bei aktiviertem Blaulicht und Martinshorn auf der Wertherstraße von Enger in Richtung Spenge unterwegs. Da Eile geboten war, beabsichtigte der Fahrer einen deutlich langsam fahrenden Citroen zu überholen.

Der 84-jährige Fahrer aus Spenge ließ dieses aber nicht zu. Beim Überholversuch beschleunigte der Rentner sein Auto, sodass die Helfer nicht zügiger fahren konnten und den Einsatzort nicht schneller erreichen konnten. Kurz vor Spenge und dem Ortsteil Lenzinghausen bremste der Fahrer abrupt ab und fuhr, ohne zu blinken nach rechts in eine Nebenstraße. Nur durch eine Vollbremsung konnte der Rettungssanitäter einen Zusammenstoß verhindern. Natürlich beendete das Rettungsteam zunächst den Einsatz, schaltet aber anschließend die Polizei ein.

Diese konnte nach Ermittlungen den Fahrer identifizieren und das Strafverfahren wegen des Verdachts der Nötigung im Straßenverkehr einleiten.

Quelle: Kreispolizeibehörde Herford

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal,via Steady