Köln – Eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Köln hat am frühen Dienstagmorgen (14. Februar) an der Kalk-Mülheimer Straße in Buchforst einen Mann (20) festgenommen.

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Gegenüber den aufgrund mehrerer Brandherde vor und in einem Mehrfamilienhaus eingesetzten Feuerwehr- und Polizeikräften war der 20-Jährige ausfällig geworden. Die Kriminalpolizei legt dem Festgenommenen zur Last, die Brände mutmaßlich selbst gelegt zu haben.

Vor der Häuserzeile hatten die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr Köln gegen fünf Uhr einen im Vollbrand stehenden Müllcontainer gelöscht, als sie in einem Obergeschossfenster offene Flammen bemerkten. Nach der Rettung der dreiköpfigen Mieterfamilie (20, 54, 54) und dem Abschluss der Löscharbeiten innerhalb der Wohnung ergaben sich dort Hinweise auf mehrere Brandherde.

Während seine Eltern auf Befragen angaben, geschlafen zu haben, erwies sich der 20-Jährige als verbal äußerst aggressiv: Sowohl die Rettungsassistenten als auch die hinzugeeilten Polizisten bedrohte er mit dem Tode. Als der Renitente im Rettungswagen Sanitäter angriff, musste er von Polizisten fixiert werden.

Unter dem dringenden Tatverdacht der schweren Brandstiftung nahmen die Polizisten den 20-Jährigen fest und fuhren ihn ins Polizeipräsidium. Bereits im letzten Jahr hatte die Polizei Köln nach Kellerbränden in dem Mehrfamilienhaus intensiv gegen den Verdächtigen ermittelt. Seinerzeit ließ sich jedoch ein dringender Tatverdacht nicht erhärten. Das Kriminalkommissariat 13 wird den Festgenommenen heute einem Haftrichter vorführen.

Quelle: Polizei Köln

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