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WhatsApp macht weiter Ernst und bedrängt den nächsten Messenger-Drittanbieter auf juristischem Wege.

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Aus und vorbei mit WhatsAppMD, dieser WhatsApp-Drittanbieter ist jetzt auch verschwunden.

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Wie wir berichteten, hat WhatsApp vor kurzem erst damit begonnen, die Accounts von Nutzer zu sperren, die Drittanbieter-Clients genutzt haben. Gleichzeitig wurde das beliebte und viel genutzte WhatsApp Plus dazu gedrängt, den Dienst einzustellen.Jetzt trifft es erneut einen Drittanbieter-Dienst, und zwar den Clienten „WhatsAppMD“.

Auf juristischem Wege

Der originale WhatsApp-Dienst ist mit Anwälten gegen die Entwicklung und die Veröffentlichung von „WhatsAppMD“ vorgegangen und daher musste dieser mit sofortiger Wirkung eingestellt werden. Juristisch gesehen auch völlig in Ordnung, da die Drittanbieter-Clients im Grunde eine Art Trittbrettfahrer im Netzwerk von WhatsApp sind.

Der Entwickler hat von „WhatsAppMD“ eine Unterlassungsaufforderung bekommen und darf die App nicht mehr zum Download anbieten. Rund 50.000 aktive Installationen konnte WhatsAppMD innerhalb der letzten drei Monaten anhäufen. Für den Entwickler stehe diese doch sehr überschaubare Community verständlicherweise aber in keinem Verhältnis zu dem bevorstehenden Ärger, sollte er WhatsAppMD weiter entwickeln.

Über GitHub ist WhatsAppMD bereits nicht mehr verfügbar, auch die „Google+“-Community des Alternativ-Client soll in Kürze verschwinden. Allen Nutzern von WhatsAppMD empfiehlt  Joaquin Cuitino, der Kopf hinter WhatsappMD, lieber auf die originale App zu setzen und sich nicht mehr auf Drittanbieter-Apps einzulassen. Die herkömmliche Appkann man im Playstore/Appstore laden.

Autor: Marlene, mimikama.at