Erst vor kurzem haben wir darüber berichtet, dass Nutzer des beliebten WhatsApp-Klons „WhatsApp Plus“ gesperrt wurden.

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

Am Ende wurde der Client sogar eingestellt. Der Grund: Eine Unterlassungsklage, die seitens WhatsApp eingereicht wurde.

image

Jetzt ist „WhatsApp Plus“ wieder am Start.

Die Entwickler von WhatsApp Plus kündigten bei cda-developers an, dass sie eine  Möglichkeit gefunden haben, die eine zukünftige erneute Sperrung einfach aber effektiv verhindern kann.

Die Betonung liegt hier auf zukünftig! Denn dieser Sperr-Schutz hilft nicht, wenn man bereits temporär von WhatsApp gesperrt wurde, man ist lediglich vor zukünftiger Verbannungen geschützt, so die Entwickler von WhatsApp Plus.

Dass es seitens der Entwickler keine nähere Erläuterung der genutzten Methode gibt, dürfte wohl logisch sein, schließlich will man dem original WhatsApp nicht die Chance einräumen, die genutzte Lücke schließen zu können.

Doch die neue Version von WhatsApp Plus ist auch mit Vorsicht zu genießen!

Da sie nicht offiziell im Play Store heruntergeladen werden kann, unterliegt die App NICHT der Sicherheitsüberprüfung von Google und birgt somit Gefahren.

Malware wie Viren und Trojaner können das Handy angreifen und im schlimmsten Fall private Daten ausspionieren.

Um die neue Version aber überhaupt nutzen zu können, muss erst jede ältere Version von WhatsApp Plus restlos deinstalliert werden.Bis WhatsApp die neue WhatsApp Plus-App erkennt, ist es aber doch nur eine Frage der Zeit.

Ein neues Update des Messenger-Dienstes könnte die neue WhatsApp Plus-Version auf dem Handy entlarven und die Nutzer erneut sperren.

Autorin: Marlene, mimikama.at
Quelle: shz.de

-Mimikama unterstützen-

Weil du diesen Bericht zu Ende gelesen hast…

Kannst du uns bitte einen kleinen Gefallen tun? Mehr Menschen denn je lesen die Artikel von mimikama.at, aber die Werbeerträge sinken rapide. Anders als andere Organisationen haben wir keine “Pay-Wall” eingerichtet, denn wir möchten unsere Inhalte für alle Interessierten so offen wie möglich halten. Der unabhängige Enthüllungsjournalismus von mimikama.at bedeutet jedoch harte Arbeit, er kostet eine Menge Zeit und auch Geld. Aber wir tun es, weil es wichtig und richtig ist, in Zeiten wie diesen Internetnutzer mit transparenten Informationen zu versorgen. Wir hoffen, dass du es schätzt, dass es keine Bezahlschranke gibt: Unserer Auffassung nach ist es demokratischer für Medien, für alle zugänglich zu sein und nicht nur für ein paar wenige, die sich dieses "Gut" leisten können. Durch deine Unterstützung bekommen auch jene einen Zugang zu diesen Informationen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Wenn jeder, der unsere Rechercheberichte liest und mag, dabei hilft, diese zu finanzieren, wird es mimikama.at auch weiterhin geben.

Folgende Unterstützungsmöglichkeiten bieten wir an: via PayPal, via Patreon, via Steady