Und wieder treibt ein gefälschtes E-Mail sein Unwesen, über welches wir schon sehr oft berichtet haben.

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Nun berichtet auch unsere Kooperationspartner Watchlist-Internet darüber! Kriminelle versenden eine gefälschte WhatsApp-E-Mail. Darin behaupten sie, dass das Konto eines Nutzers ablaufe. Damit diese verhindert werden könne, solle der Nutzer das Konto innerhalb der nächsten 24 Stunden verlängern. Dafür sei die Bekanntgabe von Kreditkartendaten notwendig. Wer der betrügerischen Aufforderung nachkommt, wird Opfer eines Datendiebstahls.

Wortwörtlich liest sich die falsche Behauptung wie folgt:

Von: WhatsApp <fremder@musteranbieter.at>
Betreff: Sehr Wichtig
Hallo Kunde,
Warnung!
Ihr WhatsApp Messenger-Konto ist abgelaufen.
Um dies zu vermeiden, verlängern Sie Ihr Konto innerhalb von 24 Stunden. Die Abonnementrate beträgt 0,99 € pro Jahr.
erneuern Sie so bald wie möglich, um nicht alle Medien (Bilder, Videos, Geschichte) zu verlieren.
Abonnement
Freundliche Grüße,
WhatsApp S.p.A. © 2017 | P.IVA 00897254966

Sollen Sie Ihr Abonnement verlängern?

Nutzer, die ihr WhatsApp-Konto verlängern wollen und den Link „Abonnement“ aufrufen, gelangen auf die Website „musterseite.it“. Sie trägt den Titel WhatsApp Messenger – Zahlungo (sic!) und gibt Auswahlmöglichkeiten für die „Kauf extension“ vor: 1 Jahr um 0.99 Cent, 3 Jahre um 2,67 Euro und 5 Jahre um 3,71 Euro. Die gewählte Option sollen Besucher mit ihrer Kreditkarte bezahlen. Dazu müssen sie unter anderem ihre E-Mailadresse, ihr Geburtsdatum und ihre Kreditkartendaten bekannt geben:


Eine gefälschte WhatsApp-Phishingsite.

Besucher, die für die Verlängerung von WhatsApp bezahlen, übermitteln ihre Zahlungsdaten an Kriminelle. Das versetzt die Betrüger in die Lage, auf fremde Kosten einzukaufen und unter fremden Namen Verbrechen zu begehen.

Woran erkennen Sie die gefälschte WhatsApp-Nachricht?

Dass die angebliche E-Mail von WhatsApp nicht echt ist, können Sie unter anderem anhand der nachfolgenden Punkte erkennen:

  • WhatsApp ist kostenlos, weshalb es keinen Grund dafür gibt, dass Sie für die Benutzung des Programms zahlen sollen.
  • Als Absender scheint „WhatsApp“ auf. Die dazugehörige E-Mail-Adresse „fremder@musteranbieter.at“ zeigt Ihnen an, dass diese Angabe nicht stimmt.
  • Die gefälschte Nachricht ist fehlerhaft: „erneuern Sie so bald wie möglich“. Seriöse Benachrichtigungen sind lektoriert.
  • Der Link „Abonnement“ führt auf die Website „fremdewebsite.com“. Sie gehört nicht WhatsApp.
  • Sie dürfen niemals Kreditkartendaten auf unbekannten Websites bekannt geben. Genau dazu fordert Sie die gefälschte WhatsApp-Nachricht auf.

Sie haben Ihre Kreditkartendaten bekannt gegeben?

In diesem Fall nehmen Sie umgehend Kontakt mit Ihrem Kreditkarteninstitut auf. Erklären Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie Opfer eines Datendiebstahls geworden sind und auf einer gefälschten Website Zahlungsinformationen bekannt gegeben haben. Klären Sie die weitere Vorgehensweise ab, damit Sie keinen Schaden erleiden. Erstatten Sie Strafanzeige bei der Polizei.

Die Watchlist Internet empfiehlt:

Verschieben Sie die angebliche WhatsApp-Nachricht in Ihren Spam-Ordner. Das hilft dabei, dass Sie in Zukunft keine vergleichbaren Phishing-Mails mehr erhalten!

Quelle und weitere Infos unter: Watchlist Internet

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