“Wow, diese Klickfalle könnte glatt von mir sein!” schein sich ein junger Ostwestfale gedacht zu haben.

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Mimikama: Warnung vor...

Und “schwupps” machte er sich die Vorlage zu nutze, um im nahezu identischen Stil seine eigene Klickfalle zu bauen. Etwas weniger gefährlich als seine Vorlage zwar, jedoch mit gesteigerter Likegeilheit.

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Was hat der Bursche nun gemacht?

Nun, er hat die Vorlage einfach mal so übernommen, in den Köderlink einen Bindestrich (-) eingefügt und die ganze Show mit anderen Links ausgestattet. Ansonsten sieht alles genau so aus wie vorher.

Fehler, Gruppe existiert nicht! Überprüfen Sie Ihre Syntax! (ID: 1)

Am Anfang steht hier wie immer die empfangene Nachricht bei Facebook, welche um die ach so tollen animierten Emojis wirbt. Nochmal unser Hinweis: es gibt keine animierten Emojis von WhatsApp, es gibt auch eigentlich mehr als genug Emojis bei WhatsApp, warum sollte man noch mehr wollen?

Scheinbar besteht jedoch von vielen Personen das Verlangen, sich mit einzigartigen Emojis schmücken zu wollen, denn anders kann die erfolgreiche Täuschungstaktik ja gar nicht fruchten.

Der Ablauf

Der Link führt nun wieder in eine Bediengungsliste: erst soll man ein Instagram-Profil liken. Hier macht der junge Mann aus OWL keinen Hehl daraus und sammelt fröhlich für sich selbst Fans.

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Schritt 2 folgt direkt: die Nachricht soll man selber an 10 Freunde aus der Kontaktliste senden. Erst wenn man das gemacht hätte, dann könne man die animierten Emojis bekommen. Hier hat sich der junge Ostwestfale streng an die Vorlage gehalten und nutzt ebenfalls das Schneeballprinzip.

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Wir haben mal nicht 10 unserer Freunde mit diesen Falschmeldungen belästigt, sondern einfach in den Quelltext geschaut und dort gesehen, was passiert, wenn man 10 mal diese falsche Freischaltungsnachricht versendet: man landet auf einer Add&Fame Plattform.

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(Screenshot: Mydailyfans)

Und nun ratet mal, wer der Inhaber der Seite ist.

Alter Bekannter

Back to Business? Eben jener junge Mann wirbt natürlich auch auf seinem Facebookprofil mit exakt diesem falschen Emoji-Versprechen und behauptet auch felsenfest gegenüber seinen Freunden und Abonnenten, dass diese animierten Emojis funktionieren.

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(Screenshot: Facebook, öffentlicher Status)

Und er ist jetzt kein Unbekannter, jedenfalls uns nicht. Nur haben wir in den letzten Monaten nicht mehr viel von ihm gehört, jedoch hat er sich in der Vergangenheit immer wieder an die großen Klickfallen angehängt. (siehe iPhone oder diverse “Schock” Videos) so dass er bei uns intern seine Klickfallen den Namen “Bielefeld-Muster” bekommen haben. Dieses lautet: erhasche so viele Klicks und Likes mit der Vortäuschung falscher Tatsachen. Steigere Deinen eigenen Fame damit, mache Deine eigenen Seiten bekannt. Es geht dabei nicht darum, Schaden bei den Nutzern anzurichten, sondern lediglich um Klicks, Likes und Fame.

Und nun erweitert sich das Bielefeld Muster um die falschen Emojis.

Vorschau Artikelbild: enciktepstudio / Shutterstock

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