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WhatsApp warnt vor Nutzung zweier Apps – Sperrung droht!

Ralf Nowotny, 8. März 2019
Das ist ein schickes Aussehen der App nicht wert
Das ist ein schickes Aussehen der App nicht wert

Immer wieder gibt es WhatsApp-Versionen, die mehr Funktionalität als die Original-App anpreisen. Doch die Nutzung kann Folgen haben!

So warnt WhatsApp selbst vor der Nutzung zweier spezieller WhatsApp-Klone, die teilweise den Nutzungsbedingungen von WhatsApp widersprechen. Es droht eine temporäre Sperrung des Accounts!

Um welche Apps handelt es sich?

Speziell „GB WhatsApp“ und „WhatsApp Plus“ werden auf der Homepage von Whatsapp angesprochen. Die Apps sind nicht in den offiziellen Stores erhältlich, die APK-Files lassen sich jedoch von diversen Seiten herunterladen und manuell auf dem Smartphone installieren.
So sehen die Icons der Apps aus:

Screenshot: mimikama.at
Screenshot: mimikama.at

Was bringen diese Apps?

Hauptsächlich handelt es sich um personalisierte Anpassungen. So können nun bestimmte Schriftarten und Themes verwendet werden, die das Aussehen der App individueller machen.
Allerdings bieten die Apps eben auch Möglichkeiten, die den Nutzungsbedingungen widersprechen:
So lässt sich der Online-Status beeinflussen. Die Benachrichtigungen können erweitert werden. Beim Kopieren von Nachrichten können Namen und Uhrzeit entfernt werden. Man kann größere Videos und bis zu 90 Fotos auf einmal verschicken.

Mit Vorsicht zu genießende Alternativen

Allerdings weiß man nie, was unter der Haube steckt,  wenn eine App von Unbekannten nachgebaut wird.
So ist es durchaus möglich, dass Versionen dieser App mit schadhaftem Code auftauchen, die nicht nur Chatverläufe, sondern auch Bilder und andere Daten auf dem Smartphone an eine unbekannte Adresse versenden. Einen Schadensersatzanspruch hat man dann natürlich nicht: WhatsApp kann dafür nicht verantwortlich gemacht werden, und die Macher jener Apps halten sich natürlich im Dunkeln.

WhatsApp bietet Unterstützung an

Die Nutzer dieser Apps werden früher oder später eine Nachricht bekommen, dass ihr Account „vorrübergehend gesperrt“ ist. Das ist quasi der Schuss vor den Bug, denn selbstverständlich bemerkt WhatsApp, wenn mit nicht-authorisierten Apps auf den Server des Dienstes zugegriffen wird.

Allerdings bietet WhatsApp auch Unterstützung an:
Auf der Homepage des Instant-Messages-Dienstes wird Punkt für Punkt beschrieben, wie man in diesem Fall seine bisherigen Chatverläufe sichert, die Original-App installiert und die Chatverläufe dorthin überträgt.


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