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WhatsApp verbietet Newsletter und Massenmeldungen

Claudia Spiess, 3. Dezember 2019
WhatsApp verbietet Newsletter und Massenmeldungen
WhatsApp verbietet Newsletter und Massenmeldungen

Neue WhatsApp-Nutzungsbedingungen verbieten es ab dem 7. Dezember, Newsletter per WhatsApp zu versenden.

WhatsApp wertet zukünftig den Massen-Versand von Push-Nachrichten als Missbrauch. Wird gegen diese Regelung verstoßen, drohen ein Rausschmiss bei WhatsApp und rechtliche Konsequenzen.
Für „Otto Normalverbraucher“, der den Messenger nutzt, um persönliche Nachrichten zu versenden, ändert sich durch diese Neuheit nicht viel.

WhatsApp gibt Kampf gegen „Fake News“ als Begründung an

Mit der neuen Regelung möchte WhatsApp gezielt gegen die massenhafte Verbreitung von Fake News und Spam ankämpfen. WhatsApp reagiert damit auch auf Probleme und Beschwerden, die in der Vergangenheit in Brasilien und Indien aufgetaucht sind. Hier wurde im Wahlkampf der Messenger dafür verwendet, Stimmung gegen den politischen Gegner zu machen.

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Bisher wurde bereits die Zahl der möglichen Empfänger für weitergeleitete Nachrichten beschränkt. Doch steht WhatsApp generell unter großem Druck, Vorkehrungen gegen den Missbrauch der App zu unternehmen.

Bittere Pille für Unternehmen

Für Firmen, die bisher eine enorme Reichweite mit ihren WhatsApp-Newslettern erzielen konnten, bedeutet dies den Verlust eines wichtigen Kontaktpunktes zu ihren Kunden. Auch Dienste wie „Messenger People“, eine Plattform, mit der man automatisiert WhatsApp-Nachrichten an tausende Empfänger schicken kann, muss aufgrund der neuen Nutzungsbedingungen ihr Geschäftsmodell wohl überdenken und anpassen. Seitens WhatsApp gibt es für Anbieter und Nutzer derartiger Plattformen eine Übergangsfrist.

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Business-Lösung für Unternehmen mittels API-Schittstelle

Seit ca. einem Jahr wird eine eigene API-Schnittstelle angeboten, die von verifizierten und vertrauenswürdig eingestuften Partnern genutzt werden kann. Firmen können hier allerdings keine Push-Nachrichten senden, sondern sind darauf angewiesen, dass der Nutzer von sich aus mit der jeweiligen Firma in Kontakt tritt.

Quelle: t-online.de
Artikelbild: mirtmirt / Shutterstock

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