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WhatsApp und YouTube werden laufend für Fake-News missbraucht!

Claudia Spiess, 14. Mai 2020
WhatsApp und YouTube werden laufend für Fake-News missbraucht!
WhatsApp und YouTube werden laufend für Fake-News missbraucht!

Die populärsten Kanäle, woher Fake-News kommen und wo sie verbreitet werden, sind YouTube und WhatsApp

WhatsApp und YouTube werden laufend für Fake-News missbraucht! – Das Wichtigste zu Beginn:

Eine Analyse von Correctiv zeigt, auf welchen Plattformen Fake-News vorrangig zu finden sind, und über welche Kanäle sie am ehesten verbreitet werden.

Populäre Plattformen für Fake-News

Falschinformationen – aktuell sehr häufig zum Coronavirus – grassieren auf den verschiedensten Plattformen. In sozialen Medien kommt man nicht mehr umhin, zahlreiche Informationen zu sehen, die leider oftmals nicht korrekt sind.

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Analyse der beliebtesten Plattformen

Unsere Kollegen von Correctiv haben nun eine Analyse angestellt, in der sie herausfinden wollten, auf welcher Plattform sich Fake-News am schnellsten verbreiten.
Dazu haben sie rund 1.500 Links ausgewertet, die seit Mitte März von Nutzern an Correctiv gesendet wurden.

Herkunft der Fake-News

Rund 46 Prozent der betreffenden Falschinformationen werden bei YouTube gehostet. Es handelt sich also um Videos, ein sehr beliebtes Medium, in dem sich Meldungen wunderbar übermitteln lassen.
Über 30 Prozent der Fake-News befinden sich auf anderen Websites.
Überraschenderweise liegt Facebook mit 16,6 Prozent auf dem dritten Platz in dieser Reihung.

Verbreitung der Fake-News

Wie die Falschmeldungen dann unter die Menschen gebracht werden, wurde ebenfalls analysiert.
Auf Platz eins befindet sich hier WhatsApp. 34% der Nutzer geben an, dass sie die Falschinfo über den Messengerdienst erhalten hätten. Gefolgt von Facebook und YouTube.

Interessant ist jedenfalls, dass Telegram hier beinahe komplett aus der Listung fällt, sind hier die Maßnahmen, die zu Blockierungen führen können, weitaus lockerer als auf anderen Plattformen.

Maßnahmen durch WhatsApp

Der Messenger-Dienst hat bereits reagiert und dämmte die Möglichkeit, Fake-News in Sekundenschnelle an zig Empfänger weiterzuleiten, ein, indem Nutzer Nachrichten nur noch an wenige Empfänger gleichzeitig weiterleiten können.

Quelle: SmartDroid
Artikelbild Shutterstock / Von Henryk Ditze


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