WhatsApp-Scherz löst Polizeieinsatz aus

Kathrin Helmreich, 11. Januar 2017

Die Polizei Niederbayern weist darauf hin, dass eine Scherz-Drohung kein Kavaliersdelikt ist und dies jedem teuer zu stehen kommen kann.

Als eine 23-jährige Frau aus Straubing ihrer Tante am Sonntagabend ihre neue Handynummer mitteilen wollte, dachte sie, es wäre eine verdammt lustige Idee, dies in Form einer Drohung zu tun.

Über WhatsApp schickte sie der Tante, welche die neue Nummer noch nicht kannte, eine Nachricht, dass eine Bombe vor der Wohnungstür der Tante läge.

Die Tante verständigte verängstigt die Polizei.

Die 23-Jährige gab sich bei einem Rückruf der Polizei auch noch frech als Osama bin Laden aus.

Womöglich kommt ihr dieser Scherz jetzt teuer zu stehen.

Die Polizei belehrte die Verursacherin und übermittelte die erhobenen Personalien der Polizeiverwaltung. Diese prüft nun, ob der 23-Jährigen der Polizeieinsatz in Rechnung gestellt werden könnte.

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden


Unabhängige Faktenchecks und Recherchen sind wichtig und richtig. Sie fördern Medienkompetenz und Bildung. 

Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fakenews, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt Deine Unterstützung!

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

weitere mimikama-Artikel