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„Whatsapp: Dein Account wurde gesperrt „

Kathrin Helmreich, 13. Juni 2018
"Whatsapp: Dein Account wurde gesperrt "

In der heutigen Zeit sind wir es schon beinahe gewöhnt von akribisch perfekt gefälschten E-Mails überschwemmt zu werden – nun ja, was soll man sagen. Diese hier gehört zwar nicht dazu, ist aber genauso ein Betrugsversuch.

Es geht um eine bereits bekannte, aber noch immer wirkungsvolle Masche, mit der WhatsApp-Nutzer übers Ohr gehauen werden sollen. Entweder ist der Messengerdienst “abgelaufen” und der Nutzer soll seine Mitgliedschaft aktualisieren oder aber es gibt ein Problem mit der aktuellen Abrechnung, wie in dieser aktuellen Version:

whatsApp_Meldung_Mail

Sehr geehrte Kunden,

Ihr Konto ist Haben Sie Probleme mit Ihrem aktuellen Abrechnung, Dies ist eine automatische Antwort wird gesendet, wenn eine Daten fehlen oder fehlerhaft sind. (Wenn Sie nicht wissen, ob innerhalb von 24 Stunden wird Ihr Account deaktiviert werden).

JETZT AKTUALISIEREN

ihre Zahlungsinformationen zu aktualisieren. Es dauert nur wenige Minute, Ihre Zahlungsinformationen Wir wünschen Ihnen jede Gelegenheit, die Bezahlung für ihre Dienste zur Verfügung zu stellen und zu hoffen , dass rasch auf Ihrem Teil wird die Situation lösen zu aktualisieren. Bitte antworten Sie nicht auf diese E-Mail antworten. Es ist eine automatisch generierte Benachrichtigung gesendet von ein nicht überwachtes Adresse.

Auf den ersten Blick sind Nutzer verunsichert, da die E-Mail von WhatsApp selbst zu stammen scheint. Liest man jedoch den Text, wird schnell klar, dass es sich hierbei um keine seriöse Nachricht handeln kann.

Das gebrochene Deutsch macht es zumindest sehr schwer zu glauben.

Ist man jedoch trotzdem verführt, seine Zahlungsinformationen zu aktualisieren, da man ja nicht möchte, dass der eigene WhatsApp Account innerhalb der nächsten 24 Stunden deaktiviert wird, gelangt man auf folgende Seite:

image

Ja, es macht den Anschein, als würde es sich um eine Webseite von WhatsApp handeln, denn das Logo und die Farben stimmen überein, jedoch wird man hier Opfer einer fiesen Masche.

Sobald man hier Daten von sich preis gibt, landen diese sofort 1:1 in den Händen der Betrüger. Darunter sind

  • der vollständige Name
  • das Geburtsdatum
  • die Kreditkartennummer sowie
  • die Telefonnummer.

Mimikama-Tipp:

WhatsApp selbst nimmt niemals per E-Mail Kontakt auf, denn im Konto ist nur die aktuelle Telefonnummer hinterlegt.

Überlässt man also den Betrügern die geforderten Daten, können diese ggf. auf Kosten des Nutzers einen Identitätsdiebstahl vollziehen. Nach Erhalt einer solchen E-Mail kann diese also getrost in den Papierkorb wandern!


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