Aktuelles

Über 3.000 Euro per WhatsApp-Betrug erbeutet

Und wieder ein Whats-App-Betrug. Trotz alle Warnungen passiert es immer wieder, dass Kriminelle hohe Beträge erbeuten.

Susanne Breuer, 16. August 2022
Beispielbild WhatsApp-Betrug, Quelle: www.polizei-beratung.de
Beispielbild WhatsApp-Betrug, Quelle: www.polizei-beratung.de

Und wieder ein WhatsApp-Betrug, bei dem eine hohe Summe erbeutet wurde. Diesmal wurde eine ältere Dame in südhessen zum Opfer von Kriminellen.

Der WhatsApp-Betrug im Detail

Am Dienstag (9.8.) erhielt eine 63-jährige Frau eine „WhatsApp“-Nachricht von einer fremden Nummer. Darin haben sich die unbekannten Täter als d, bei dem ie Tochter der Dame ausgegeben. Sie schrieben ihr, dass dies ihre neue Telefonnummer sei und die alte Nummer gelöscht werden kann. Die angebliche Tochter schrieb der Dame, dass sie dringend eine Rechnung zahlen muss, sich aber wegen der neuen Handynummer nicht in ihr Online-Banking einloggen könne. Sie wurde daher gebeten, Geld zu überweisen. Um ihrer vermeintlichen Tochter zu helfen, überwies die 63-jährige Dame in guter Absicht das Geld.

Die Betrüger meldeten sich am Mittwoch (10.8.) erneut über den Messenger bei der Frau. Angeblich funktioniere das Online-Banking immer noch nicht. Daher benötige man nochmal Geld für eine zweite Rechnung. Die Frau wunderte sich darüber, dass ihre Tochter schon wieder Geld brauchte und wollte daher mit ihr telefonieren. Die Kriminellen riefen sie tatsächlich an, sprachen aber kein Wort und schrieben danach eine Nachricht, dass etwas mit dem Handy nicht stimmen würde. Trotz aufkommender Zweifel wurde daraufhin ein zweiter Betrag überwiesen.

Als die dreisten Betrüger am Donnerstag (11.8.) versuchten die Dame ein drittes Mal zu einer Überweisung zu bewegen, wurde die Frau misstrauisch und wandte sich an die Polizei. Durch die zwei Überweisungen dieses WhatsApp-Betrugs entstand der Dame ein finanzieller Schaden von über 3.000 Euro.

Die Polizei warnt

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei erneut und gibt folgende Hinweise:

„Die Kriminellen nutzen die Gutgläubigkeit und Hilfsbereitschaft der Personen aus. Es gelingt ihnen häufig, die Menschen zu täuschen und dadurch an ihr Vermögen zu gelangen. Wenn Sie von Ihnen bekannten Personen unter einer unbekannten Nummer kontaktiert werden, speichern Sie die Nummer nicht automatisch ab und fragen Sie bei der Ihnen bekannten Person unter der alten Nummer nach. Bei geforderten Geldüberweisungen über Whats App und andere Messenger sollten Sie immer misstrauisch werden und diese genauestens hinterfragen. Überprüfen Sie zudem Ihre Sicherheitseinstellungen des verwendeten Nachrichtendienstes.“

Polizei Südhessen

Quelle: Polizeipräsidum Südhessen

Auch gelesen? Nach Kreuzfahrt-Landgang Rückkehr an Bord verwehrt


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

  • Mit deiner Hilfe unterstützt du eine der wichtigsten unabhängigen Informationsquellen zum Thema Fake News und Verbraucherschutz im deutschsprachigen Raum. Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fake News, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt deine Unterstützung!

Mehr von Mimikama