Im Kontext von frei verfügbarer Software taucht häufig der Begriff der Adware auf. Aber was ist Adware eigentlich, ist sie legal, und ist sie gefährlich für das Gerät, auf dem sie genutzt wird?

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Was ist Adware?

Die Begriffsbestimmung und -abgrenzung von Adware ist schwierig. Es existiert zum einen Software, die als reine Adware klassifiziert werden könnte, die Installation dieses Programms also nur dazu führt, dass unerwünschte Werbung, Toolbars o.Ä. installiert werden.

Diese Form der Adware wird häufiger aber als Malware zu bezeichnen. Adware im engeren Sinne ist ein Programm, dass die erwünschte Funktionalität zwar zur Verfügung stellt, dahin zu aber auch Werbung installiert. Bei einigen Programmen kann im „erweiterten Modus“ bei der Installation diese verhindert werden, indem entsprechende Häkchen weggeklickt werden.

Bei anderer Software ist die unerwünschte parallele Installation der Werbung nicht zu unterbinden. Auch Programme, die als kostenlose Version angeboten werden und mehr oder weniger aufdringlich den Nutzer auffordern, die Premium-Version zu installieren, kann Adware sein. Insbesondere Anbieter von Anti-Viren-Software arbeiten hier aber auch häufig mit Scareware und täuschen dem Nutzer etwa vor, dass Viren das Gerät befallen hätten – obwohl der Computer oder das Handy virenfrei sind.

Wie kann ich Adware erkennen?

Wie bereits beschrieben ist Adware sehr facettenreich, und kann sehr aufdringlich sein, oder sehr subtil und dezent darauf aufmerksam machen, dass Vollversionen und andere hilfreiche Programme zur Verfügung stehen.

Wann ist Adware gefährlich?

Adwares elbst ist nicht gefährlich, wenn es sich nicht um Malware handelt. Allerdings kann Adware als störend und nervend empfunden werden, in einigen Versionen ist die Werbung derart aufdringlich, dass basale Funktionalitäten der Software nicht mehr möglich sind.

Wie kann ich mich vor Adware schützen?

Mit dem Angebot kostenloser Software geht oft einher, dass die Ersteller diese sich durch andere Einnahmen, häufig Werbung, finanzieren müssen.

Die individuelle Hemmschwelle für diese muss jeder selber festlegen. Es gibt Adware, bei der sich die Installation zusätzlicher Programme unterbinden lässt, in dem diese bei der Installation der Hauptsoftware abgewählt werden. Wenn die Werbung fester Bestandteil der Software ist und als störend empfunden wird, kann diese auch deinstalliert werden.

Dann ist die Werbung, aber auch das eigentliche Programm nicht mehr verfügbar. Bei aufdringlicher Adware müssen ggf. zusätzliche Einstellungen vorgenommen werden, etwa die Wiederherstellung der Standardeinstellungen des Browsers und die manuelle Deinstallation der Zusatzprogramme.

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