Was ist...? Erklärungen zu unterschiedlichen Fachbegriffen im Internet

Was ist eigentlich 2-Faktor-Authentifizierung?

Tom Wannenmacher, 3. Mai 2022
Was ist eigentlich 2-Faktor-Authentifizierung? (Bild: pixabay.com)
Was ist eigentlich 2-Faktor-Authentifizierung? (Bild: pixabay.com)

Die 2-Faktor-Authentifizierung ist eine moderne Sicherheitstechnologie, mit welcher sich die Identität einer Person nachweisen lässt. Sie wird heute von zahlreichen Unternehmen eingesetzt, um persönliche Konten besser zu schützen und den Zugriff Unbefugter zu vermeiden. Insbesondere Finanzinstitute setzten die Technologie ergänzend zu einer PIN oder einem Passwort vermehrt ein, aber auch private Besitztümer wie Smartphone, Laptop und Co. können mittels der Technologie gesichert werden.

Wie funktioniert die 2-Faktor-Authentifizierung?

Man nennt sie auch die 2-Wege-Authentifizierung, da sie zur Entsperrung bzw. für den Zugang zu einem Benutzerkonto verwendet wird und aus zwei Authentifizierungsmethoden besteht, die unabhängig voneinander sind. Das bedeutet, dass neben dem Benutzernamen und dem Passwort eine weitere Verifizierungsmethode angewendet wird. Diese kann unterschiedlich ausfallen. Man kann zum Beispiel einen Code oder eine TAN-Nummer auf die im Konto hinterlegte Handynummer erhalten, der dann angegeben werden muss, oder zusätzlich einen Fingerabdruck prüfen lassen müssen.

Manch ein Anbieter oder Unternehmen lässt seine Nutzer selbst entscheiden, welcher zweite Faktor neben dem Passwort Anwendung finden soll. Häufig ist aber grundsätzlich die Nutzung einer 2-Faktor-Authentifizierung noch optional und nicht verpflichtend. Der doppelte Schutz dient am Ende aber dem Nutzer selbst.

Hier wird die 2-Faktor-Authentifizierung angewendet

Es gibt schon eine ganze Reihe an Branchen und Unternehmen, die mit der 2-Faktor-Authentifizierung arbeiten. Sicherlich kennen die meisten es aus dem Finanzwesen. Insbesondere Bankkonten sind damit geschützt, zumindest wird die Technik angewendet, wenn eine Online-Überweisung gemacht wird. So sieht man es beispielsweise auch im Mastercard Casino, wenn man eine Einzahlung mit der Kreditkarte durchführen möchte. Man wird zum Finanzinstitut weitergeleitet und muss die Zahlung mittels zweier unabhängiger Faktoren bestätigen. Da die Sicherheit dadurch sehr hoch ist, gilt die Mastercard in digitalen Spielhallen als eines der beliebtesten Zahlungsmittel.

Ein anderer beliebter Zahlungsdienst, der in vielen Branchen vertreten ist und sich an dieser Methode zu schaffen macht, ist Paypal. Wer mobil mit seinem Paypal-Konto zahlen möchte, muss sich dort nicht nur per Passwort anmelden, sondern diese Anmeldung zusätzlich auch per SMS-Code oder direkt über die installierte App bestätigen bzw. verifizieren. Neben den Zahlungsanbietern sind es vor allem Dienstleister, die persönliche und möglicherweise sensible Daten von Nutzern enthalten. Das sind zum Beispiel E-Mail-Provider wie Yahoo und Windows und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter.

Wie sicher ist die Methode?

Mittlerweile ist bekannt, dass einfache Passwörter relativ leicht geknackt werden können. Sie bieten daher längst keinen hohen Sicherheitsstandard mehr, weshalb die 2-Faktor-Authentifizierung eben auch bei vielen schon zum neuen Standard geworden ist. Die 2-Wege-Authentifizierung gilt derzeit als sicherste Methode, um Benutzerkonten vor dem Zugriff Unbefugter zu schützen. Ein besonders hoher Schutz ist gegeben, wenn zum Beispiel Online-Zahlungen mittels zweier Geräte durchgeführt werden. Wird eine Überweisung am Computer vorgenommen und über das Handy bestätigt, wird garantiert nicht so leicht jemand Unbefugtes dahinterkommen. Es ist doch eher sehr unwahrscheinlich, dass jemand in den Besitz beider Geräte sowie der Passwörter kommt.

Um genau zu sein, bedeutet dies, dass man sich bei der zweiten Authentifizierung am besten immer für die Bestätigung per SMS-Code entscheiden sollte – wenn man denn die Wahl hat. Prinzipiell ist es aber grundsätzlich eine wirklich sichere Methode, um höchsten Schutz persönlicher Daten zu gewährleisten.


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