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Erkrankung trotz Impfung: Was bedeuten Impfdurchbrüche?

Tom Wannenmacher, 27. August 2021
Faktencheck
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Immer wieder heißt es: Die Corona-Impfung sei nutzlos, weil auch Geimpfte an Covid-19 erkranken und sogar daran sterben können.

Tatsächlich können auch Geimpfte an Covid-19 erkranken. Das nennt sich Impfdurchbruch. Im schlimmsten Fall kann der auch tödlich verlaufen. Beides kommt aber selten vor. Der Grund: Impfstoffe sind zwar nicht zu 100% wirksam, haben aber dennoch eine hohe Wirksamkeit. Das bestätigt sowohl das Robert Koch-Institut (RKI) als auch die Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Was heißt Impfdurchbruch?

Das RKI definiert Impfdurchbruch als SARS-CoV-2-Infektion (mit klinischer Symptomatik), die bei einer vollständig geimpften Person mittels PCR oder Erregerisolierung diagnostiziert wurde. Ein vollständiger Impfschutz wird angenommen, wenn nach einer abgeschlossenen Impfserie (ZWEI Dosen Moderna-, Biontech- oder Astrazeneca-Vakzine bzw. EINE Dosis Janssen-Vakzin) mindestens zwei Wochen vergangen sind.

Studien ergaben, dass die Impfstoffe insbesondere vor einer schweren Erkrankung und damit auch vor einem tödlichen Verlauf gut schützen.

Wie wirksam die Impfstoffe sind, zeigt ein Blick auf die Zahlen

Seit Februar 2021 wurden in Deutschland viele Millionen Menschen geimpft. Laut RKI gab es in diesem Zeitraum aber nur 11.000 Impfdurchbrüche. Außerdem mussten Betroffene nur selten ins Krankenhaus. Auch ein Blick in die USA zeigt, dass Impfdurchbrüche nur sehr selten mit einem schweren Verlauf einhergehen. Dort waren laut Behörden im Juni 99,2% der Coronatoten nicht geimpft.

Quellen


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