Erneute Warnung vor Fake-E-Mails

Andre Wolf, 13. Januar 2020
Artikelbild: Shutterstock / Von fizkes
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In den vergangenen Tagen gab es mehrere Fälle von Warenkreditbetrug oder Datenausspähung. Mal wurden Bestellungen bei Amazon aufgegeben, mal Kreditkarten belastet oder Reisen gebucht.

Die Polizei sprcht daher erneut eine Warnung aus! Möglicherweise hängt diese Anhäufung mit der aktuellen Phishingwelle zusammen (wie diese hier). Täter versenden E-Mails und locken ihre Opfer auf falsche Internetseiten. Wenn die Opfer dort ihre Zugangsdaten eingeben, landen sie nicht in ihrem Kundenkonto. Stattdessen verschaffen sie unbekannten Betrügern freien Zugang zu ihren Konten.

Die neuerliche Warnung stammt speziell von der Polizei aus dem Märkischen Kreis. Von dort erfährt man:

  • Eine Hemeranerin gab ihre Kreditkarten-Daten auf diesem Weg auf einer angeblichen DHL-Seite ein.
  • In Schalksmühle wurden Handy und Tablet gehackt.
  • Eine Iserlohnerin entdeckte mehrere nicht autorisierte Bestellungen bei Amazon.
  • Eine Neuenraderin bemerkte Unregelmäßigkeiten auf ihrem Kreditkartenkonto.

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Die Polizei warnt davor, die oft täuschend echt aussehenden Mails zu öffnen. Erst recht sollte man keine enthaltenen Links anklicken. Wer sein Kundenkonto kontrollieren will, der sollte stattdessen über seinen Webbrowser direkt die Seite ansteuern – und zwar per Handeingabe.

Bei Unregelmäßigkeiten sollte man sofort Kontakt aufnehmen zu dem Anbieter und zum Zahlungsdienstleister, wie etwa Banken. Unberechtigte Buchungen sollten umgehend reklamiert werden. Eine regelmäßige Kontrolle der Auszüge ist sehr sinnvoll.

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Überhaupt sollte man sparsam mit seinen Daten im Internet umgehen und nicht jedem Geburtsdatum und/oder Adresse mitteilen oder öffentlich und „live“ Fotos aus der Urlaub posten.

Woran erkenne ich eine gefälschte E-Mails?

  • Du wirst meistens nicht persönlich angeschrieben. Betrüger verwenden Formulierungen wie „Sehr geehrter Kunde“ oder gar keine Anrede.
  • Der Vorwand ist unrealistisch und die E-Mail ist voll mit Grammatik- und Rechtschreibfehlern.
  • Der Absenderadresse ist nicht die Service-Adresse des genannten Unternehmens.
  • Der Link der Anmelde-Seite entspricht nicht dem Link der richtigen Seite.
  • Die Links zu Datenschutz, AGB, Impressum usw. funktionieren nicht.
  • Grundsätzlich gilt: Amazon fordert dich nicht per E-Mail auf, persönliche Daten preiszugeben.
Artikelbild: Shutterstock / von fizkes


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