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Augen auf beim Onlinekauf – Warnung vor Fakeshops

Janine Moorees, 30. April 2021
Augen auf beim Onlinekauf - Warnung vor Fakeshops
Artikelbild: Shutterstock / Von Andrew Angelov

Die Sonne scheint, und es wird wärmer. Draußen im Blumenbeet arbeiten, die Kinder spielen im Garten!

Die beste Zeit, sich mit neuen Gartengeräten, Gartenhäuser, Pools oder anderen tollen Dingen für die heimische Wohlfühloase einzudecken.

Gerade in Zeiten von Corona neigen die Schnäppchenjäger dazu ihren Kaufrausch in Online-Shops auszuleben. Doch hier ist Vorsicht geboten! Aktuell häufen sich wieder die Strafanzeigen in Bezug auf Fakeshops.

Betrüger stellen täuschend echt aussehende Internet-Verkaufsplattformen ins Netz und verleiten dazu, eine Bestellung zu tätigen und dabei persönliche Daten preiszugeben. Hierzu werden oftmals bereits bestehende Verkaufsplattformen kopiert und leicht abgeändert.

Der einzige Haken: Die dort angepriesene günstige Ware ist tatsächlich gar nicht existent.

Wichtig ist also: Augen auf beim Onlinekauf!

Doch wie erkenne ich Fakeshops?

  • Auffällig günstige Angebote
  • Bestellung ist meist nur gegen Vorkasse möglich
  • Trotz guter Übersetzungsprogramme lassen sich viele Fehler auf
    den Seiten finden
  • Überprüfen Sie das Impressum mittels einer Internetrecherche: In den meisten Fällen sind bereits online Warnmeldungen zu finden.
  • Sind die Handelsregisternummer oder die Umsatzsteuer-ID korrekt? Auch hier kann eine Internetrecherche schnell Aufschluss über die Echtheit eines Shops geben.
  • Versuchen Sie telefonischen Kontakt zu der angegebenen Rufnummer aufzunehmen: Bei Fakeshops erfolgt in den meisten Fällen eine Bandansage oder die Rufnummer ist nicht vergeben.
  • Überweisen Sie nicht ins Ausland! Die meisten Fakeshops bedienen sich sogenannter Finanzagenten, die in unterschiedlichen Ländern ihr Konto zur Verfügung stellen und das eingehende Geld direkt an die Auftraggeber weiterleiten.
  • Sollten Sie ein Betrugsopfer geworden sein, erstatten Sie online oder bei der nächstgelegenen Polizeidienststelle Strafanzeige.

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Quelle: PP/Polizeiinspektion Osnabrück
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