Warenbetrug

Janine Moorees, 28. Juni 2017

Wismar/Boltenhagen – Am 26.06.2017 gingen bei der Polizei in Wismar und Grevesmühlen zwei Anzeigen wegen Betruges mit ähnlichem Inhalt ein.

So teilte eine 28-jährige Wismarerin mit, dass sie über ein Verkaufsportal im Internet eine Spielekonsole für über 300 Euro erworben und den Betrag sogleich überwiesen hätte. Die Ware sei in der Folge jedoch nicht geliefert worden. Dasselbe passierte einem 47-jährigen Mann in Boltenhagen. Er erwarb ebenfalls vor mehreren Wochen über ein Internetportal ein Handy im Wert von über 800 Euro. Auch in diesem Fall war der Mann in Vorleistung gegangen und hatte den Betrag überwiesen. Die Lieferung blieb allerdings aus. Die Kripo hat die Ermittlungen in beiden Fällen übernommen.

Die Polizei rät bei Internetkäufen genau hinzuschauen.

Geben Sie den Verkäufer oder Onlineshop in eine Suchmaschine ein und sehen Sie, welche Erfahrungen andere Käufer mit ihm gemacht haben. Besondere „Schnäppchen“ sind mit Vorsicht zu genießen, denn niemand hat etwas zu verschenken. Wählen Sie insbesondere bei höheren Beträgen sichere Zahlungswege.


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