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Warenbetrug im Internet – 5 aktuelle Fälle

Ralf Nowotny, 19. November 2019
Warenbetrug im Internet
Artkelbild: Shutterstock / Von Antonio Guillem

Bei der Polizei in Einbeck wurden am Wochenende insgesamt fünf unterschiedliche Fälle von Internetbetrug angezeigt.

So bequem das Einkaufen im Internet auch ist: Abseits der seriösen Verkaufsplattformen werden Nutzer immer öfter Opfer von Warenbetrug. Die Ware wird bezahlt, doch trifft nie beim Empfänger ein, oder es wird etwas komplett anderes geliefert. Auffällig ist, dass sich viele der Betrüger auf eBay-Kleinanzeigen tummeln, wie vier der fünf aktuellen Fälle hier aufzeigen.

Hundefutter statt Lautsprecher

Im ersten Fall bestellte ein 17-jähriger Einbecker über EBAY-Kleinanzeigen zwei Lautsprecher im Wert von 420EUR. Nach der Überweisung des Geldes erhielt der Geschädigte ein Paket mit Nasshundefutter.

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Nicht existente Firma

Im zweiten Fall bestellte eine 54-jährige Geschädigte aus Einbeck im Internet eine Spielekonsole im Wert von 261,99 Euro. Leider erst nach der Überweisung des Geldes stellte die Geschädigte durch eigene Recherchen im Internet fest, dass die im Internet aufgeführte Firma real nicht existent ist, es sich dabei um einen sogenannten „Fakeshop“ handelt.

Kein Handy

Im dritten Fall erwarb eine 51-jährige Frau aus Einbeck bei EBAY-Kleinanzeigen ein Handy im Wert von 135,- Euro. Anschließend ließ sich die Geschädigte ein Ausweisbild des angeblichen Verkäufers zusenden und überwies dann leider ohne weitere Sicherheiten für den Kauf den Kaufpreis an den angeblichen Verkäufer. Das Handy wurde nicht geliefert und ein weitere Kontakt kam nicht zustande.

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Kein WLAN Repeater

Im vierten Fall erwarb ein 56 jähriger Geschädigter aus Dassel bei EBAY – Kleinanzeigen einen WLAN Repeater für 40EUR und überwies ohne weitere Sicherheiten für den Kauf den Kaufpreis an den angeblichen Verkäufer. Der Repeater wurde bisher nicht geliefert.

Wieder kein Handy

Im fünften Fall erwarb eine 51-jährige Frau aus Einbeck bei EBAY-Kleinanzeigen ein Handy im Wert von 200,- Euro. Anschließend ließ sich Geschädigte ein Ausweisbild der angeblichen Verkäuferin zusenden und bezahlte mittels sog. Wunschgutscheinen. Da das Handy bis heute nicht geliefert wurde, ist auch hier von einem Betrug auszugehen.

Quelle: PP/Polizeiinspektion Northeim
Artkelbild: Shutterstock / Von Antonio Guillem

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