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Der tote Wal in Spanien und das Kunstprojekt auf den Philippinen….

Kathrin Helmreich, 6. Juni 2018

„Ist das echt oder erfunden?“

In letzter Zeit häufen sich die Anfragen zu einem Statusbeitrag, der auf Facebook geteilt wird.

Es geht um einen toten Wal, der an einer spanischen Küste angespült worden sein soll und fast 30 Kilogramm Müll in seinem Magen sowie Gedärm hatte.

Dazu gibt es das Bild eines Wals zu sehen, dem Müll aus dem Maul quillt:

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„Ist das echt oder erfunden?“

Was Plastik anrichtet – toter Wal vor Spanischer Küste hatte fast 30 Kilogramm Müll in seinem Magen und Darm – Plastic…

Stimmt es nun also oder ist das ein Fake?

[vc_message message_box_color=“grey“ icon_fontawesome=“fa fa-info“]Die Antwort auf diese Frage lautet: Jein [/mk_info]

Ist auf diesem Bild ein echter Wal zu sehen? Nein.

Verenden immer wieder Wale mit Unmengen Plastikmüll im Magen? Leider Ja.

Fangen wir mit dem Bild an.

Was sehen wir hier?

Greenpeace Philippines hat im Mai 2017 in Naic Town, Cavite ein rund 15m langes Kunstwerk aus ca. 50 kg Plastikmüll geschaffen. Mit dieser Aktion möchte Greenpeace auf die Meeresverschmutzung durch Plastikmüll aufmerksam machen. Ein wichtiges Anliegen, wie Greenpeace Deutschland erläutert:

Ein toter Wal am Strand auf den Philippinen. Traurig. Doch dieser Wal birgt eine starke Botschaft: Er besteht vollständig aus Plastikmüll – ein Kunstprojekt, das darauf hinweisen will, dass Plastikmüll unsere Ozeane bedroht.

Die Philippinen sind der weltweit drittgrößte Verursacher von Meeresverschmutzung durch Plastik – aber auch in Europa gelangt Plastik in vielen Formen ins Meer. Zum Beispiel als Mikroplastik aus Produktresten und in Kosmetik.

Erst kürzlich fand ein ähnliches Kunstprojekt auf Zingst statt.

Meeresverschmutzung durch Plastik und verendete Wale

Sieht man sich die Veröffentlichungen der letzten Wochen (oder Monate oder Jahre) an, findet man immer wieder Berichte zu angeschwemmten, verendeten Walen, die erhebliche Plastikmengen im Magen hatten.

So auch die oben im Artikel erwähnte Meldung zu dem tot angespülten Wal in Südspanien, der 29 Kilo Plastik im Magen hatte. Kurze Zeit darauf wurde in der Nähe von Kreta ein toter Wal mit 30 Kilo Plastik im Magen angeschwemmt.

Und erst vor ein paar Tagen ist in Thailand ein Wal mit mehr als 80 Plastiktüten im Magen halbtot aufgefunden worden. Leider konnte er nicht gerettet werden und ist qualvoll verendet.

Welttag der Meere

Aus diesem Grund findet der Welttag der Meere am 8. Juni 2018 dieses Jahr unter dem Motto „Plastikmüll vermeiden“ statt.

Autorin: Beate L. – mimikama.at


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
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