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Vorsicht! Phishing im Namen von Amazon

Kathrin Helmreich, 26. Februar 2019
"Stornierte Bestellung" - Amazon Phishing Masche wieder aktuell. / Artikelbild: Worawee Meepian - Shutterstock.com
"Stornierte Bestellung" - Amazon Phishing Masche wieder aktuell. / Artikelbild: Worawee Meepian - Shutterstock.com

Ihre Zugangsdaten – bitte!

Vor beinahe einem Jahr wurden Internetnutzer von einer Welle an betrügerischen E-Mails überrollt.

Es handelt sich hierbei um E-Mails mit dem Betreff „Bestellung storniert“. Es wird behauptet, dass jemand missbräuchlich das eigene Amazon Konto genutzt hätte und nun eine erneute Eingabe der hinterlegten Daten auf Amazon nötig sei.

Aktuell werden diese betrügerischen E-Mails erneut versendet:

Quelle: Nutzeranfrage mimikama.at
Quelle: Nutzeranfrage mimikama.at

Sehr geehrter Kunde,

Ihre Bestellung #309-89398757-83331 wurde storniert und der Zugriff zu Ihrem Konto wurde eingeschränkt. Wir vermuten einen Fremdzugriff auf Ihr Amazon Kundenkonto und möchten sicher gehen, dass Ihr Kundenkonto auch weiterhin sicher und nur von Ihnen benutzt werden kann.

Um weitere Fremdzugriffe zu verhindern und Ihre Kontoeinschränkung aufzuheben, bitten wir Sie um erneute Eingabe, der in Ihrem Amazon Kundenkonto hinterlegten Daten.

Bestellung wurde storniert …

Heute wie damals

Es handelt sich hierbei um eine Phishing-Falle!

Folgt man der Anweisung und gibt seine Daten in einer nachgestellten Login-Maske ein, landen diese direkt in den Händen von Betrügern.

Was du tun kannst:

  • Auf Mailadressen bzw. URLs achten! Sehen diese unzugehörig, seltsam oder ungewöhnlich aus, sollte man seinem Gefühl vertrauen und die E-Mail melden. (zum Beispiel bei uns an: [email protected]) Vorsicht: Auch Absende-Mailadressen können gefälscht werden!
  • Keine angebotenen Links nutzen! Im Zweifelsfall immer auf die offizielle Webseite wechseln und sich dort einloggen – hier sieht man schnell, ob man sich tatsächlich verifizieren muss oder nicht.
  • Du hast deine Daten bereits übermittelt? Sofort alle verwendeten Passwörter und PINs ändern und das Kreditkarteninstitut bzw. die Bank informieren und Karten eventuell sperren lassen sowie eine Anzeige bei der Polizei erstatten.


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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