Wider vegane Wurstfälscher:

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Um Verbraucher vor gefälschten Würsten zu schützen, erhält Fleisch ab 2018 ein Wasserzeichen, verkündet Ernährungsminister Schmidt. Eindeutig die größte Gefahr für Verbraucher stellen Würste dar, die gar kein Fleisch enthalten, sondern aus Pflanzen, wie Soja oder Weizen gemacht werden.

14111889_1826590450909615_604611310_nDiese „Blüten“ will Ernährungs- und vor allem Landwirtschaftsminister Christian Schmidt nun bekämpfen: Ab 01.01.2018 gibt es das Wurstwasserzeichen.




Die Abschaffung von Zusatzbezeichnungen wie „Vegetarisch“ oder „vegan“ reicht nicht aus, so der CSU-Politiker. Deshalb das Wasserzeichen. Kleine Metzgereien können das Emblem auch einbrennen. „So würden die Bratstücke auch gleich essfertig zubereitet werden“, freut sich der Landwirtslobbyminister.

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Die Bevölkerung steht dem Vorschlag positiv gegenüber, weniger begeistert zeigen sich Veganer und Vegetarier:

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Conchita Wurst zeigte sich ebenfalls weniger enthusiastisch, sich das Wasserzeichen über das Gesicht tätowieren zu lassen, wie der Gesetzesentwurf ebenfalls vorsieht.

Doch Verbraucherschützer bezweifeln, dass das Siegel den gewünschten Erfolg haben wird: Vegane Unternehmen sind jetzt bereits dabei, Wasserzeichen auf Pflanzenbasis zu entwickeln, die dem Original in Geschmack und Konsistenz in Nichts nachstehen, und dabei auch noch viel umweltfreundlicher sind.

Thomas_LThomas Laschyk, Chefredakteur Volksverpetzer Journalist, Blogger, und Onlineaktivist aus Augsburg. Auf seinem Blog Der Volksverpetzer beschäftigt sich Laschyk auf kritische und kreative Weise mit Themen aus Bundes- und Weltpolitik, bis zu Wirtschaft, Finanzen und ethischen Fragestellungen. Hier könnt ihr dem Volksverpetzer auf Facebook folgen.
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