Sensation – drängendstes Problem des 21. Jahrhunderts gelöst! Veganer Käse heißt jetzt Gary!

-Produktempfehlung: Kaspersky lab-

14111889_1826590450909615_604611310_nKriege? Hunger? Krankheiten? Krebs? Gehört ihr noch immer zu ewig Gestrigen, die sich über diese Peanuts Gedanken machen? Oder habt auch ihr endlich die dramatische Problematik hinter der Benennung von veganem Käse erkannt?

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„Nennt euren veganen Käse nicht Käse, DENN ER IST KEIN KÄSE!!!!!“

Nach dem couragierten Aufruf einer britischen Unveganerin, welche die klare Forderung formulierte, vegane Käseprodukte nun endlich in „Gary“ umzutaufen, kam endlich Bewegung in die weltweite Vegankäse-Industrie, welche sofort begann, veganen Käse nun endlich richtig und völlig nachvollziehbar als “Gary” zu labeln. Nichts anderes ist naheliegender. Eine weltveite Verordnung tritt 2017 in Kraft.

Nicht nur im Sinne der Transparenz wichtig

Nicht nur im Sinne der Transparenz ist es sinnvoll, die Produkte in Zukunft “Gary” zu nennen. Denn so wird die unvegane Bevölkerung auch vor einer der Belastung geschützt, “veganer Käse” auf einer Verpackung lesen zu müssen. Nicht nur der britische Gesundheitsdienst NHS erwartet, wie wir aus sicherer Quelle erfahren konnten, Einsparungen in Millionenhöhe.
Hatten doch bisher die Folgen von Herz- und Atembeschwerden durch Wutanfälle und Schnappatmung bei Unveganern für stetig steigende Rettungseinsätze und die Langzeitbelegung von Krankenbetten gesorgt.

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(Kein Witz)

Zur Prophylaxe ähnlicher Probleme im Bereich veganer Fleisch- und Wurstprodukte, haben deutsche Unternehmen bereits begonnen, ihre Produkte nicht nur strikt geometrisch zu formen, sondern auch neutrale Namen wie Oktagon oder Pfanenquader zu geben.

Weltweite Auswirkungen der Umdeklaration

Diese Bereitschaft zu handeln und endlich mit einem modernen und fortschrittlichen Labelling zu beginnen, wird dauerhaft auch zu einem friedlicheren Leben der Menschen miteinander führen, ist sich auch der UN-Sonderberichterstatter für das Recht auf Luxusprobleme, Sean Wiegler, sicher. “Die meisten bewaffneten Konflikte sind im 21. Jahrhundert auf vegane Produkt-Deklarierungen zurückzuführen. Sind die Umdeklarierungen zu Gary und Oktagon erst durchgeführt, wird die weltweite Abrüstung nur noch eine Frage von Tagen sein.”, so Wiegler.

Mit Stichtag 1.1.2017 endet die Übergangsfrist für die bisherige Deklarationspraxis. Vegane Schnitzel, Cheddar oder Joghurt müssen bis dahin vernichtet oder umdeklariert werden.
Für Deutschland wird nach Etikettenkleberverbandschefin Susanne Sticky ein Branchenzuwachs von 12,9% bei Etiketten und eine fristgerechte Umsetzung der neuen Deklarationsverordnung erwartet.

Und ich gönne mir jetzt einen Garyburger!

Hella Martin, Redakteurin Volksverpetzer Tagsüber im Tierschutz arbeitend, weiß sie auch mit ihren mehr als halben siebzig Jahren nicht, wann Feierabend ist und belästigt den Volksverpetzer mit Texten und Textandrohungen. Obwohl ihr Hauptaugenmerk den Tierrechten gilt, treiben sie auch viele andere Themen, wie z.B. Ernährung, Menschenrechte, Rassismus, Lookismus, Sexismus, BDSM, Feminismus um.

Titelbild: Gaby Coutiño Fdez, CC BY-ND 3.0

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