Den Nürnberger Schülern, die heute heldenhaft versucht haben, die Abschiebung eines ihrer Mitschüler nach Afghanistan zu verhindern, möchte ich voller Hochachtung meinen Respekt erweisen.

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Denn junge Menschen wie ihr geben mir Hoffnung, dass es doch noch Gutes gibt, wofür man einstehen kann und muss. Ich kenne euch nicht, aber als ich die Videos von eurer Blockade gesehen habe, wünschte ich mir, ich hätte euch irgendwie helfen können und ich bin nicht der Einzige, der so gedacht hat.

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Erst heute ereilen uns Aufnahmen von toten Menschen in Kabul und einer zersprengten Deutschen Botschaft. Was wollen die uns eigentlich erzählen von wegen sicheres Herkunftsland? Mehr gibt’s zu dieser langen Posse doch eigentlich nicht zu sagen. Ihr seid keine Zyniker, weil ihr meint, man würde Menschen direkt in den Tod schicken, wenn man sie nach Afghanistan abschiebt. So sieht die Realität aus und ihr seid mutig genug, diese Wahrheit auszusprechen und dafür einzustehen.




Und während ihr eindrucksvoll gezeigt habt, wie man für einen anderen Menschen einsteht, dem ein Unrecht zuteil wird, kündigt die Regierung an, nichts an ihrer Abschiebepolitik nach Afghanistan zu ändern. Und wofür? Wählerstimmen, die man nicht an die AfD abgeben will?

Ich weiß, dass meine Worte euch keinen Trost spenden können und ich kann es mir kaum vorstellen, was für ein schreckliches Gefühl das sein muss. Das Einzige, was ich möchte, ist dass ihr wisst, dass ihr für mich Helden seid, egal was euch andere Leute einreden wollen. Ihr habt heute wahre Zivilcourage bewiesen.

Andreas Bergholz, Redakteur Volksverpetzer Hier könnt ihr dem Volksverpetzer auf Facebook folgen.
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