Der Papst warnt vor den Folgen des Klimawandels. Grund genug, für die Kommentierenden, den Papst zu kritisieren. Oder den Klimawandel zu leugnen. Oder über Erdogan zu reden…? Friedemann Kipp hat die Highlights rausgesucht!

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Hallo zusammen und willkommen zum mittlerweile zehnten Eintrag (yay!). Wie wir alle wissen, ist in weniger als 14 Tagen Bundestagswahl. Die Medien sind voll von für sich werbenden Politikern und die Straßen sind beidseitig gesäumt von entschlossen dreinblickenden Gesichtern, die uns eine bessere Welt versprechen, wenn wir ihnen nur unsere Stimme zugestehen wollen.

Ich hatte natürlich überlegt, ob ich beim heutigen Eintrag etwas aus dem Wahlkampf aufgreife. Aber tatsächlich gaben das die Kommentare, die ich hierzu gesichtet habe, einfach nicht her. Mit der AfD haben wir uns schon letztes Mal beschäftigt und die Rhetorik ihrer Anhänger hat sich seitdem auch nicht geändert. Die Kommentare zum TV-Duell waren zwar nett zu lesen, jedoch insgesamt sehr homogen. Man sprach sowohl Schulz als auch Merkel die Glaubwürdigkeit ab, Merkel wurden zusätzlich noch Volksverrat und diverse weitere Verbrechen an den deutschen Bürgern vorgeworfen. Nichts, was nicht schon seit Wochen in den sozialen Medien präsent wäre.

Ich werde nun also etwas tun, was beim großen TV-Duell tunlichst vermieden wurde. Ich spreche über das Thema Klima.

Das ist ja gerade durchaus medienpräsent, wenn man mal hinüber in die USA schaut, wo sich Florida gerade mit Hurrikan Irma herumplagt (hier der Reddit-Ticker (englisch)). Zwar liegen noch keine ausreichenden Daten vor, um zu den Zusammenhängen reliable Aussagen zu treffen, jedoch tragen stärkere Tropenstürme, wie Irma einer ist, durchaus den aufgrund des Klimawandels zu erwartenden Tendenzen Rechnung.

Sei’s drum, der Klimawandel, speziell die globale Erwärmung, ist ja nicht erst seit Irma ein relevantes Thema. Und eigentlich war man sich auf der Welt auch schon weitestgehend einig, dass die Menschen als Verursacher bzw. Katalysator desselben auch langsam mal Gegenmaßnahmen ergreifen müssten. Da gab es ja bereits in der Vergangenheit Anstrengungen, wie etwa das Kyoto-Protokoll. Im Jahr 2015 hat man sich dann in Paris bei einem Klimagipfel auf das Pariser Abkommen verständigt. Im Mai 2017 hatten bereits 145 Staaten das Abkommen ratifiziert. Die Welt ist also durchaus im Begriff, hier aktiv zu werden.


Wer nicht gegen den Klimawandel kämpft

Die ganze Welt? Nein, natürlich nicht. Zwei prominente Verweigerer möchte ich hier kurz nennen. Zum einen hätten wir da die Türkei, deren Staatschef R. T. Erdogan (wir erinnern uns) keine Lust mehr hatte, als ihm klar wurde, dass das Klimaabkommen die Türkei als entwickelten Staat Geld kosten würde, statt ihm welches einzubringen. Dabei berief sich Erdogan auch auf den anderen erwähnenswerten Verweigerer des Abkommens: Donald Trump, den Präsidenten der USA. Er sieht im Klimaabkommen eine Benachteiligung der USA, weil es nicht die Interessen der US-amerikanischer Bürger vertrete. Und überhaupt, diese ganzen ollen wissenschaftlichen Belege sind ja ohnehin doof und langweilig, nicht wahr, Donald?

Ok, genug zu den Hintergründen, kommen wir zum Thema. Nicht nur die Politiker dieser Welt haben eine Meinung zum Klimawandel. Ebenfalls dazu Stellung bezogen hat unlängst zum wiederholten Male ein Mann namens Jorge Mario Bergoglio, besser bekannt als Papst Franziskus.

Noch einmal zur Erinnerung: Franziskus ist das höchste geistliche Oberhaupt der katholischen Kirche, also einer Religionsgemeinschaft. Einer nicht gerade kleinen noch dazu. Auch wenn ich selbst Religionen nichts abgewinnen kann, lässt sich der Einfluss des Papstes sicherlich nicht leugnen.

Grundsätzlich finde ich es daher auch nicht schlecht, wenn jemand wie der Papst sich dafür ausspricht, den Klimawandel ernst zu nehmen, und sich dabei sogar auf die Wissenschaft stützt.

Der Papst greift ein:

Und genau das hat Franziskus anlässlich der akuten Wetterkatastrophen in den USA nun noch einmal getan, wie in diesem knapp einminütigen Video zu sehen ist. Die Kernaussage des Pontifex möchte ich hier kurz zitieren:

„Die Folgen des Klimawandels sind deutlich zu spüren und die Wissenschaftler haben uns ganz klar gesagt, welchen Weg wir einschlagen müssen.“

Klar, als Religionsführer muss man da natürlich noch ein wenig Pathos draufschlagen, so wird hier vor dem „Untergang der Menschheit“ gewarnt. Drastisch, aber okay. Fassen wir den Inhalt des Videos also zusammen:

Der Papst warnt völlig zurecht vor der globalen Erwärmung, mahnt die politischen Führer der Welt, hier ernsthaft entgegenzuwirken und kritisiert Donald Trump, weil er sich genau dessen verweigert. Runde Aussage, unterschreibe ich so. Egal, wer sie trifft.

Der Focus hat dieses Video und einen kurzen Begleittext auch auf Facebook gepostet. Leser sahen dazu folgende Meldung:

Ein eindringliche Warnung!

FOCUS Online Politik 发布于 2017年9月11日

Warum ich das hier extra als Bildschirmausschnitt reinsetze? Nun, ganz einfach. Ich gewinne zunehmend den Eindruck, dass viele Kommentatoren die Artikel, die sie kommentieren, gar nicht gelesen haben. Grundsätzlich ist es also möglich (und in vielen Fällen wahrscheinlich), dass nur basierend auf Ausschnitten wie diesem kommentiert wird, ohne die genauen Inhalte zu kennen. Ich werde daher künftig grundsätzlich den Ausgangspost hier wiedergeben.

Kirche vs. Klimawandel

Kommen wir nun endlich zu den Kommentaren. Hier war wirklich eine bunte Mischung an Meinungen zu beobachten. Schauen wir doch einfach mal rein.

Ehrlich gesagt weiß ich nicht einmal, ob der Papst aktiv gegen den Klimawandel kämpft. Photovoltaik-Anlagen auf dem Petersdom sind mir bisher nicht aufgefallen. Ob das Papamobil ein Elektroauto oder wenigstens ein Hybrid ist, weiß ich auch nicht. Durch seine Auslandsreisen hat man als Papst vermutlich grundsätzlich eine beschissene CO2-Bilanz, aber ich vermute, so ganz kommt man als Oberhaupt einer Weltreligion um die dauernde Fliegerei auch nicht herum. Immerhin betreibt Franziskus zumeist Home-Office. Klar, er muss ja zum Predigen quasi nur zum Balkon gehen. Praktisch ist das schon.

Aber Tom beruft sich hier ja auf die Sache mit der Verhütung. Zugegebenermaßen ist die Haltung der katholischen Kirche zu Verhütung und Abtreibung („Das absolute Böse„) gelinde gesagt veraltet und ich habe nicht im Geringsten Verständnis dafür.

Aber in jedem durch das katholische Tabu nicht verhinderten Kind einen potentiellen Klimasünder zu sehen, finde ich dann doch etwas drastisch.

Na kommt schon, es war doch klar, dass bei dem Thema auch mal ein wenig religiös argumentiert wird. Aber so ganz kann ich dem Kommentar tatsächlich nicht folgen. Was genau steht hier im Wort Gottes? Ich bin zwar nicht bibelfest, kann mir aber nicht vorstellen, dass da etwas vorkommt im Sinne von

„Du sollst nicht abbauen des Herrn fossile Brennstoffe, noch sollst du stellen den Wert der Arbeitsstätte deiner Nächsten über den Erhalt des Klimas, wie der Herr es vorsah!“

Und der Papst bringt hier nichts mit dem Klimawandel „in Zusammenhang“, er spricht da ganz konkret drüber. So richtig, mit Verweis auf wissenschaftliche Forschung. Wie die Großen. Und was soll das mit den Wehen? Glaubst du, jetzt kommen in immer kürzeren Abständen immer heftigere Wetterphänomene und Gott tätschelt die Erde zwischendurch immer und sagt „Atmen nicht vergessen“?

Wissenschaft ist Schwäche

Ich persönlich freue mich darüber, dass ein geistliches Oberhaupt sich auf die Wissenschaft beruft. Lange galten Religion und Wissenschaft als grundsätzlich nicht vereinbar. In vielen Belangen gilt dies auch immer noch. Scheinbar kommen auch nicht alle damit klar, dass hier ein Wandel stattfindet.

Boah, Siggi, Imperativ mit „I“! Kann doch nicht so schwer sein… Okay, zurück zum Thema. Sorry, aber wo genau liegt euer Problem? Ist das jetzt schon Hochverrat am Glauben, wenn man sich als Papst nicht hinstellt und angesichts einer Naturkatastrophe die gute alte Leier von „Gottes unergründlichen Wegen“ auspackt? Ich selbst bin immer sofort an Bord, wenn irgendjemand fordert, dass in der Kirche – gerade in der katholischen – mal progressiver und zeitgemäßer gedacht werden müsste. Und dann wird direkt rumgeplärrt und am Glauben gezweifelt, wenn man wissenschaftliche Belege anerkennt? Geht’s eigentlich noch?

Zu der Aussage, dass im neuen Testament der „Untergang“ beschrieben sei – „mit oder ohne Klimawandel“ – möchte ich noch kurz nachschieben: Ganz sicher ohne. Ich habe in der Offenbarung des Johannes nachgesehen. Ich stelle mir aber die Version MIT Klimawandel echt schön vor.

Und da es das vierte Siegel auftat, hörte ich die Stimme des vierten Tiers sagen: Komm! Und ich sah, und siehe, ein fahles Dieselfahrzeug. Und der darin saß, dessen Name hieß Kohlenstoffdioxid, und die globale Erwärmung folgte ihm nach. Und ihm ward Macht gegeben, zu Erhöhen die Temperatur der Gewässer auf der Erde und den Tod zu bringen, zu jenen, die da aus Eis sind und Polkappen heißen.

„Tötet (nicht) den Boten!“

Viel wichtiger als die Aussage an sich scheint vielen Kommentatoren allerdings die Person zu sein, von der sie kommt. Wie ich bereits erwähnte, bin ich selbst kein großer Fan der Kirche. Der Katholizismus hat eine bewegte Geschichte voller fragwürdiger Praktiken und Ansichten. Von Hexenverbrennungen über Kreuzzüge bis hin zum sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen durch Geistliche bekam man hier über die Jahrhunderte ein buntes Portfolio an Gründen, diesem Verein gegenüber nicht allzu positiv gesonnen zu sein. Oh, und vergessen wir auch nicht den ehemaligen Bischof Tebartz van Elst, der sich seinerzeit einen kleinen Wohntraum in Limburg erfüllt und sich dabei dezent verkalkuliert hat. Aber hey, so eine geräumige Badewanne muss schon sein… im Zölibat.

Ja, gab es. Aber wie schon an dieser Aufzählung zu erkennen ist: Die katholische Kirche macht Fortschritte. Man hat sich mit der Säkularisierung in fortschrittlichen Staaten abgefunden und lässt das kirchlich angeordnete Umhertöten im Namen Gottes weitestgehend bleiben. Dass sich nun ein Papst hinstellt und tatsächlich mal bei wissenschaftlich belegten Fakten auf die Wissenschaft verweist, statt es mal wieder Gott auf den Deckel zu schreiben, ist für mich der nächste Schritt auf der Treppe des Fortschritts. Und Franziskus verlangt hier ja auch nicht, dass man jetzt kleine, CO2-neutrale Ablassbriefchen im Online-Shop des Vatikans kauft, um sein Gewissen als Klimasünder reinzuwaschen. Nein, er will nur für den Ernst der Lage sensibilisieren. Naja, vielleicht war es auch ein gaaanz winziger Seitenhieb auf Donald „Mein-Auto-fährt auch-ohne-Regenwald“ Trump.

Und wenn wir ehrlich sind, kann es gar nicht genug Leute geben, die Trump für den Ausstieg aus dem Pariser Abkommen kritisieren.

So ganz kann ich dem nicht zustimmen. Religion kann auch so existieren. Die Frage lautet eher: Wird Religion instrumentalisiert, um mit der Angst der Menschen zu spielen? Oh ja, und wie sie das wird. Hat sich im Christentum genauso bewährt, wie es das aktuell im radikalen Islam(ismus) tut. Hat aber irgendwie mit der Aussage des Pontifex rein gar nichts zu tun und ist hier auch nicht passiert. Ist ja nicht so, als hätte er gesagt „Bekommt das mit dem Klima in den Griff, sonst wird Gott euch alle töten!“

Was den Heiligkeitsstatus des Papstes angeht, hast du sogar weitestgehend recht, liebe Inga. Klar, er hat ein relativ heiliges Amt inne, aber mit der wirklichen Heiligsprechung wartet man im Christentum traditionell, bis die betreffende Person tot ist. Und bevor man heilig gesprochen werden kann, muss man auch erstmal nachweislich ein Wunder vollbracht haben. Ganz ehrlich? Wenn Franziskus Trump dazu bringt, den Klimawandel zu verstehen und anzuerkennen, würde ich diesen Tatbestand schon als erfüllt ansehen.

Die Wege der Kommentatoren sind unergründlich

Kommen wir endlich zum konspirativen Teil des heutigen Eintrags. Den Anfang macht heute mal Olga. Merkt sie euch, die kommt nachher nochmal vor.

Ok, der Klassiker. Den Klimawandel – oder zumindest den Menschen als begünstigenden Faktor – einfach leugnen. Nicht gerade innovativ, aber okay. Noch wer?

Wie er das kann? Mündlich. Vom oben erwähnten Balkon aus. Der erzählt zuweilen auch was von einer sprechenden Schlange in einem Garten für Nudisten oder einem Handwerker/Tierpfleger, der alleine ein großes Holzschiff baut (und damit PÜNKTLICH fertig wird). Das ist in der Tat Quatsch. Und jetzt, wo er über Fakten sprechen will, kommt ihr und werft ihm vor, Unsinn zu reden? Nicht okay, Leute.

Wirklich? Geoengineering? Was kommt als Nächstes? HAARP?

Natürlich. Okay, euch unterstelle ich zumindest nicht, Franziskus‘ Aussage aufgrund des Urhebers anzuzweifeln.

Entspannt euch, liebe Verschwörungstheoretiker. In ein paar Tagen fällt Hurrikan Irma über den Rand der Erdscheibe, dann ist der Spuk vorbei. Ansonsten einfach ein wenig Essig ins Auge des Sturms gießen. Soll ja bei Chemtrails auch helfen. Herrje, wie kann man so einen Unfug ernsthaft glauben?

Zeit für die Flüchtlingsfrage – und für Erdogan!

Rekapitulieren wir noch einmal den Akteur und das Thema des Beitrags. Da hätten wir den Papst und die globale Erwärmung.

Ist das eine Frage? Wenn ja, dann lautet die Antwort: Nicht, dass ich wüsste. Aber scheinbar bin ich dahingehend ohnehin schlecht informiert. Mir ist auch entgangen, dass Europa untergegangen ist. Ein kurzer Blick aus dem Fenster zeigt mir zwar, dass es ein wenig regnet, aber das sieht mir nicht nach genug aus, um den Kontinent zu ersäufen. Tektonisch gesehen stehen wir, soweit ich weiß, auch relativ gut da. Tut mir Leid, kein Untergang in Sicht. Hat dein Kommentar überhaupt irgendwas mit dem Klimawandel zu tun?

Wie, jetzt soll der sich auch noch um die Flüchtlinge kümmern? Wieso denn? Was hat der denn mit denen zu schaffen? Die meisten sind nicht einmal Angehörige des Katholizismus.

Wow, Glückwunsch. Während die anderen beiden einfach nur ohne jeglichen Zusammenhang mit der Flüchtlingsthematik um die Ecke kamen, hast du es sogar geschafft, wieder die alte Theorie vom Austausch der Bevölkerung auszupacken und uns mit deinem germanozentrischen Weltbild zu langweilen.

Sicher, dass du genau diesen Beitrag kommentieren wolltest? Ich frage bloß, weil dein Kommentar so rein gar nichts mit dem Akteur oder dem Thema zu tun hat.

*Geräusch einer zirpenden Grille* Haha. Du bist ja lustig.

Einer meiner Lieblingskommentare des heutigen Eintrags. Ich weiß nicht, wie oft ich unter Beiträgen zum Thema Türkei/Erdogan schon Kommentare (meist von Nutzern mit Türkei-Flagge als Profilbild) gelesen habe, die sinngemäß fragten, ob man denn keine anderen Probleme in Deutschland hätte, warum man denn dauernd nur über Erdogan schreiben würde und dass man sich doch stattdessen raushalten solle.

Und nun – in einem Beitrag, der Erdogan nicht einmal am Rande erwähnt und der demnach in die Geschichte hätte eingehen können als einer der Erdogan-freiesten Beiträge überhaupt – kommt doch wieder einer daher und kommentiert extra, dass es mal nicht um Erdogan ging.

Was war da los, Haci? Hast du ihn vermisst? Ist ja nicht so, als könnte man zum Thema Erdogan und Klimawandel nicht auch etwas sagen (siehe oben).

Kommen wir zum Ende. Es folgt heute wieder der wirre Abschlusskommentar. Wir erinnern uns an Olga, die sich weiter oben schon als Klimaskeptikerin geoutet hat. Nun, wie sich herausstellt, hat sie noch mehr zu sagen.

Ich versuche mal, es aufzudröseln. Der Papst sagt, man solle dem Klimawandel entgegenwirken, sonst geht die Welt unter. Die christliche Mythologie sagt, wer stirbt, wird evaluiert und kommt dann in den Himmel oder in die Hölle. Und nach Olgas Logik gehört sich das scheinbar auch so, weshalb sie überhaupt kein Problem darin sieht, wenn einfach alle sterben würden. Und sie versteht nicht, warum der Papst das nicht auch so sieht.

Wo das Problem „steht“, Olga? Die meisten Menschen finden das mit dem „am Leben sein“ ziemlich angenehm. Und tatsächlich erfreut sich sicher auch der Papst hin und wieder daran, dass der Katholizismus noch lebendige Anhänger hat.

Fazit (Ich versuche diesmal wirklich, mich kurz zu fassen): Wer den Klimawandel, speziell die globale Erwärmung, leugnet, ist ein Idiot. Sorry, aber an wissenschaftlich belegten Fakten zu zweifeln, weil sie einem nicht passen, zeugt nicht gerade von Intelligenz.

Gute Sache, Franziskus, das gibt ein Sternchen ins Heft

Wie schon erwähnt, bin ich alles andere als ein Freund der Kirche. Aber es lässt sich nicht leugnen, dass das Christentum viele Anhänger hat und dass das Wort des Oberhaupts der katholischen Kirche dementsprechend durchaus gewichtig ist. Und obwohl dieses Stimmgewicht mir selbst nichts bedeutet, freue ich mich, dass hier eine klare Position bezogen wurde.

Außerdem begrüße ich es wirklich sehr, dass man sich hier sogar aus Kirchenkreisen auf die Wissenschaft beruft. Gute Sache, Franziskus, das gibt ein Sternchen ins Heft.

Bis in zwei Wochen.

P.S.: Das ist, wie schon erwähnt, mittlerweile der zehnte Eintrag dieses Blogs bzw. dieser Kolumne. Mir ist klar, dass das nicht wirklich eine große Leistung ist, aber ein wenig freut es mich schon. Ein kleines Jubiläum eben. An den Klickzahlen sehe ich, dass sich scheinbar tatsächlich eine immer größer werdende Zahl an Menschen den Kram durchliest, den ich hier schreibe. Und das finde ich schön. Ich hoffe, es gefiel euch bisher und wird euch auch weiterhin gefallen. Deshalb an dieser Stelle einfach mal: Danke!

Artikelbild: Shutterstock


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Friedemann Kipp, Kolumnist Volksverpetzer Ende 20, Wahlruhrpottler, Naturwissenschaftler auf Abwegen und angehender Blogger. Hier könnt ihr dem Volksverpetzer auf Facebook folgen.
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