Völlig anders: Polizei revidiert erste Angaben zu Belästigung durch Migranten nahezu komplett!

Andre Wolf, 9. April 2016

“30 Männer belästigten junge Frauen in Kiel” so lautete die Ursprüngliche Angabe, welche durch einen Polizeibericht zunächst bestätigt wurde. Zunächst, denn nach neuesten Erkenntnissen ist das nicht richtig.


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Drei junge Frauen im Sophienhof massiv belästigt – vorläufige Festnahme von vier jungen Männern […] Wenige Minuten später fanden sich bei den beiden Männern sukzessive 20 bis 30 weitere Personen mit Migrationshintergrund ein, belästigten, beobachteten, und verfolgten die drei weiblichen jugendlichen Geschädigten. So lauteten die ursprünglichen Angaben, welche auch wir so unter Berufung auf den Polizeibericht veröffentlichten [1][2].

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Recht schnell stellte sich jedoch heraus, dass diese Darstellung der Polizei nicht ganz zu halten ist und die Polizei suchte per Pressemitteilung weiter Zeugen [3]:

Aktuell werden weitere Zeugen befragt, die Angaben zum Verlauf der Belästigung machen können. Konkrete Angaben, wie viele Menschen aktiv an der Belästigung teilgenommen haben, können erst nach Abschluss der Zeugenbefragungen und Auswertung der Videoüberwachung gemacht werden. […]

Zum jetzigen Zeitpunkt haben sich keine weiteren Geschädigten mit der Polizei in Verbindung gesetzt. Zwei Frauen berichteten gegenüber der Polizei jedoch, sich allgemein bedroht zu fühlen. Sie konnten jedoch keine konkreten Belästigungen benennen.

Und nun

Den neuesten Angaben der Süddeutschen Zeitung kann man nun entnehmen, dass aus dem 20 – 30 Migranten auf einmal nur noch zwei geworden sind und dass diese keinerlei Fotomaterial der Mädchen erstellt haben [4]:

    • Im Februar hatte die Polizei bekannt gegeben, drei Mädchen im Alter von 15 bis 17 Jahren seien von mehreren Migranten belästigt, gefilmt und verfolgt worden.
    • Jetzt heißt es, gegen zwei 17-jährige Afghanen ermittele die Staatsanwaltschaft nur noch wegen Widerstands gegen Polizisten, Körperverletzung und Beleidigung.
    • Fotos oder Filme wurden der vermeintlichen Opfer waren nie auf den Telefonen der Jungen gefunden worden.

Dennoch ist der Fall nicht vom Tisch, da gegen die beiden wegen Widerstands gegen Polizisten, Körperverletzung und Beleidigung ermittelt wird. Auf den Handys sind zwar keine Bilder der betroffenen Mädchen gefunden worden, jedoch muss das gefundene Fotomaterial noch ausgewertet werden. Eine Belästigung oder Verfolgung durch 20-30 Migranten hat nach aktuellem Stand der Ergebnisse jedoch nicht stattgefunden.


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
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