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Die angebliche Verschwiegenheitsvereinbarung der Kliniken der Stadt Köln

Kathrin Helmreich, 4. Juni 2018

Dubioses Schriftstück: Mussten sich Frauen aus Köln zu allen Vorgängen, Erlebnissen und Beobachtungen in der Silvesternacht zum Stillschweigen verpflichten?

Diese Behauptung kursiert zumindest auf Facebook schon seit einiger Zeit immer mal wieder:

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++ UNGLAUBLICH ++
Das MUSS in die MEDIEN ……!!!!!!
Verschwiegenheitsvereinbarung für Kölner Frauen, die im Krankenhaus behandelt wurden – mit der Landesregierung !!!!!
Zuerst von XXXX XXXX gepostet.
Schnell Teilen, wurde schon mal gelöscht. …!!!

Nachfolgend Verpflichtete genannt.

Für die Behandlung vereinbart die Verpflichtete mit der Landesregierung Stillschweigen zu Allen Vorgängen, Erlebnissen und Beobachtungen, die sie in der Silvesternacht in der Stadt Köln gemacht hat. Dies gilt gegenüber allen Dritten, insbesondere gegenüber der Pressse, Erfüllungsstandort für sich aus Bruch der Vereinbarung ergebende Rechtsansprüche an Köln

Mussten Opfer der Silvesternacht in Köln eine Stillschweigevereinbarung unterschreiben?

 

Nein! Denn es handelt sich um einen FAKE!

Sieht man genauer hin, so fallen ein paar Dinge an dem Schreiben auf, die geradewegs darauf hinweisen, dass dies kein seriöses Schriftstück darstellt:

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Angefangen von dem Rechtschreibfehler des Wortes Presse mit drei S, über die versteckte Botschaft FAKE, bis hin zur völlig falschen Gesellschaftsform AG GmbH & CO KG im Briefkopf…

Letzteres ist jedoch jenes Argument, welches in diesem Schreiben Skepsis hervorruft. Die Gesellschaftsform der AG GmbH & CO KG ist irrsinnig und nicht richtig. Das Krankenhaus heiß korrekt “Kliniken der Stadt Köln GmbH”.

Immer wieder werden Beiträge wie dieser in den sozialen Netzwerken geteilt werden, aber wir werden nicht müde auf die wahren Hintergründe hinzuweisen. Schließlich sind die normalen Geschehnisse auf dieser Welt schon unglaublich genug, da muss man nicht noch etwas hinzudichten.

Der Auslöser waren die “RUHRBARONE”, bzw. einer ihrer Gastautoren:

Ruhrbarone: Unser Gastautor Georg Odergut hat ein riskantes Experiment gewagt und ein vermeintlich brisantes Dokument gefälscht. Jetzt entschuldigt er sich bei den Getäuschten.

Sehr geehrte Frau Schneidt,

Sie wurden von mir angelogen. Dafür muss ich Sie um Entschuldigung bitten.

Ich habe Ihnen ein gefälschtes Dokument untergejubelt, das angeblich eine Verschwiegenheitserklärung für Opfer der Gewalt von Köln zum Jahreswechsel ist. Ich habe es von vorne bis hinten erstunken und erlogen. Sie fragen sich sicher warum. Lassen Sie mich das erklären. …

Die ganze Aufklärung findet man hier vor: Ruhrbarone


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