Verletzter Waschbär musste eingeschläfert werden – Feuerwehr unterstützte die Rettung

Janine Moorees, 7. Juli 2017

Düsseldorf – Am Morgen bemerkten Kinder auf dem Mühlenbroicher Weg einen verletzten Waschbären, der sich zwischen zwei vor dem Haus abgestellten Motorrollern versteckte. Sofort erkannten sie, dass das sonst so scheue Säugetier eine Verletzung im Gesicht aufwies.

Über die Notrufnummer 112 meldeten die Kinder das Tier der Leitstelle der Feuerwehr Düsseldorf. Daraufhin alarmierte der Leitstellendisponent das Kleineinsatzfahrzeug der Feuerwache Münsterstraße zu der gemeldeten Adresse. Wenige Minuten später trafen die Tierretter bei dem Schupp ein. Noch immer kauerte der Kleinbär, der eine schwere Verletzung im Gesicht aufwies, zwischen den Krafträdern. Nach kurzer Begutachtung der Verletzung versuchten die Retter das Säugetier behutsam einzufangen.

Das stark geschwächte Lebewesen konnte nach nur wenigen Versuchen vorsichtig in eine spezielle Transportbox für Tiere gehoben werden. Danach erfolgt der Transport in ein Düsseldorfer Tierheim. Aufgrund seiner schweren Verletzungen musste es kurz nach der Einlieferung dort durch einen Arzt eingeschläfert werden. Die sonst in Nordamerika heimischen Waschbären sind seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch auf dem europäischen Festland zu Hause. In freier Wildbahn werden die Tiere nur um die drei Jahre alt und die häufigste Todesursache sind Verkehrsunfälle.

In diesem Fall ist der Grund der schweren Verletzungen nicht bekannt.


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

Unabhängige Faktenchecks und Recherchen sind wichtig und richtig. Sie fördern Medienkompetenz und Bildung. 

Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fakenews, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt Deine Unterstützung!

weitere mimikama-Artikel