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Verkauf von gefälschten Impfpässen

Claudia Spiess, 2. Juni 2021
Verkauf von gefälschten Impfpässen
Artikelbild: Shutterstock / Von nitpicker / Screenshot

Derzeit kursieren Angebote zu gefälschten Impfpässen inklusive genauer Beschreibung, wie der Ablauf vor sich geht, im Internet.

Die COVID-19 Impfungen gehen voran, die Sehnsucht nach der Rückkehr zum „normalen Leben“ ist groß – so groß, dass Betrüger nun Profit daraus schlagen wollen und gefälschte Impfpässe anbieten.

Sie sehen wohl in Zweiflern oder Impfgegnern ihre Zielgruppe und bieten ihnen eine Möglichkeit, zu ihrem persönlichen Impfpass zu kommen, ohne jemals eine COVID-19 Impfung erhalten zu haben.
Hierzu wird der Ablauf erklärt:

Screenshot Angebot gefälschter Impfpässe
Screenshot Angebot gefälschter Impfpässe

Wir berichteten bereits von einem Fall, in dem es zu einer Festnahme eines solchen Betrügers gekommen war. Unseren Artikel dazu findest du HIER.

Erwerb ist strafbar

Doch Achtung! Nicht nur das Fälschen und Verkaufen von Impfpässen ist strafbar, auch der Erwerb eines solchen Exemplars könnte den Straftatbestand des Betrugs erfüllen.

Sicherheitsexperten warnen vor Fälschungen, kritisieren aber auch gleichzeitig, dass Impfausweise derzeit nicht fälschungssicher wären. Darum ist es auch besonders wichtig, seinen eigenen Impfpass sicher zu verwahren.

Impfpässe nicht in sozialen Medien posten!

Viele Menschen haben nach ihrer eigenen COVID-19 Impfung stolz Fotos von ihren Impfausweisen in sozialen Medien gepostet. Damit ist Betrügern Tür und Tor geöffnet, die hier erkennbaren Daten wie Chargennummern, Stempel oder Unterschriften von Ärzten abzugreifen und für deren Fälschungen zu verwenden.

Aus diesem Grund sollte man seinen Impfpass niemals posten oder in sonst einer Form veröffentlichen, oder zumindest diese Daten unkenntlich machen.

Auch hierüber haben wir bereits berichtet.

Sicherheitsexperten fordern digitalen Impfausweis

Aus Sicht von Sicherheitsexperten ist die Umsetzung eines fälschungssicheren, digitalen Impfausweises unumgänglich, wodurch auch beispielsweise eine Echtheitsprüfung über eine zentrale Datenbank ermöglicht werden soll.

Eine Verifizierung sollte optimalerweise via Smartphone-App oder mittels eines QR-Codes (auch in Papierform) stattfinden können.

Detaillierte Informationen zu den Überlegungen findet ihr in unserem Artikel zu diesem Thema.

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Passend dazu: Verdacht auf Impfpass-Fälschungen: Durchsuchungen in NRW. Gegen drei Beschuldigte besteht der Verdacht, Impfpässe gefälscht und verkauft zu haben. – Weiterlesen…


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
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