Der vergiftete Brief auf Reisen

Tom Wannenmacher, 15. November 2016

Und hier haben wir es wieder. Das Phänomen, welches bereits u.a. bei dem weißen Lieferwagen oder den Aids-Banane aufgetreten ist.

Zunächst werden bestimmten Vorfälle mit einem Ort und Land in Verbindung gebracht, welche dann via Facebook und CO verbreitet werden.

Man kann beobachten, wie eine Falschmeldung sich in Deutschland verbreitet und sich nach und nach bis nach Österreich “durchfrisst”. So wie auch im Falle der angeblichen vergifteten CDs und der vergifteten Briefumschläge.

Begonnen hat alles vor ein paar Tagen in Deutschland und nun erreichten diese ominösen Briefumschläge bereits Bludenz (Österreich)

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Wie bereits erwähnt hat die Polizei zum Thema: Vergiftete CDs folgende Stellungnahmen abgegeben

Zur Zeit kursiert über WhatsApp eine Warnmeldung, dass im Raum Leipzig Postwurfsendungen verteilt werden, welche ein giftiges Pulver enthalten sollen. Dieses Pulver soll sich in Plastikhüllen befinden, gemeinsam mit Zetteln, auf welchen Gedichte in türkischer Sprache gedruckt sind. Der Nachricht nach soll sich auch schon eine Person in ärztlicher Behandlung befinden, nachdem diese das Pulver eingeatmet hat.

Fakt ist, wir kennen weder einen tatsächlichen Zusendungsfall noch eine Person die behandelt wurde. Daher betrachten wir diese Meldung als „Fake“.

sowie

Auf keinem der Datenträger haben wir irgendeine Substanz gefunden. Und auch der Inhalt der CDs ist absolut unbedenklich. Es handelt sich lediglich um Verse aus dem Koran.“

Zum Thema Briefumschläge ist es so, dass es im Moment nur diesen einen HINWEIS auf Facebook gibt (Es handelt sich immer um das selbe Bild).

Das Bild selbst wird von anderen Nutzern immer wieder kopiert und erneut hochgeladen bzw. auf WhatsApp verbreitet. Wir selbst haben, wie auch schon bei den angeblichen vergifteten CDs, Kontakt mit der Polizei aufgenommen und warten noch auf einer Stellungnahme.

Sobald wir diese haben, werden wir diesen Bericht um diese ergänzen.


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