Uschi Glas reagiert auf Fakenews und Hass

Annika Hommer, 13. April 2021
Uschi Glas regiert auf Fakenews und Hass
Uschi Glas Credit: R. Ferrantin / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/153584 / Bildrechte: R. Ferrantin; Fotograf: R. Ferrantin

Uschi Glas ist als Botschafterin ein Teil der Werbekampagne der Bundesregierung für Corona-Impfungen, #ÄrmelHoch.

Nachdem in der Vergangenheit bereits Theorien aufgekommen waren, die die Richtigkeit der Impfung von Uschi Glas infrage stellten, erntet sie nun für ihre Teilnahme an der Kampagne Hassbotschaften und Beleidigungen.

Unbegründete Zweifel

Die Zweifel an der Impfung der Schauspielerin waren dadurch begründet, dass sich die durch ein Pflaster symbolisierten Einstichstellen der Impfung in einer Abbildung auf dem rechten, in einer weiteren auf dem linken Arm befanden. Die entstandenen Fotos und der Werbespot sind allerdings nicht bei der Impfung selbst entstanden, sondern wurden gemeinsam mit Glas vorproduziert. Dies ist ein gängiges Prozedere im Rahmen solcher Kampagnen, was auch die Pressestelle des Bundesministeriums für Gesundheit im Rahmen damaliger Recherchen so anführte.

Glas will auf Drohungen reagieren

Doch womit Glas nun konfrontiert wird, geht über diese Anzweiflungen weit hinaus. Die Schauspielerin berichtet im Videocast „19- die DUB Chefvisite“ von einer Welle von Hass-Mails, die sie seit der Veröffentlichung des #ÄrmelHoch-Werbespots und der dazugehörigen Plakatkampagne erreichen. In den über 2.000 Kommentaren unter dem Sport bei YouTube und in der „Masse“ der Hassmails, werde sie „schwerst beleidigt“. Sie wolle sich nun beraten lassen, wie sie auf die ihr entgegengebrachten Drohungen reagieren könne. Sie gibt an, dass die Anfeindungen sie traurig stimmten, jedoch gleichermaßen zum Kämpfen animieren. Laut Glas realisierten viele Menschen heute nicht mehr, dass mithilfe von Impfungen in der Vergangenheit gefährliche Krankheiten wie Pocken und Kinderlähmung besiegt werden konnten.

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Quellen:
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