Präventionshinweise: Urlaubsfotos online stellen

Kathrin Helmreich, 2. Juli 2020
Präventionshinweise: Urlaubsfotos online stellen
Präventionshinweise: Urlaubsfotos online stellen

In der Ferien- und Urlaubszeit zeigen viele gern, wohin es die Familie verschlagen hat. Die Polizei weist jedoch darauf hin, genau abzuwägen, wem im Internet man die Fotos seiner Kinder zeigen möchte.

Immer wieder berichten wir über das Thema „Kinderfotos im Netz“. Vor allem auch jetzt zur Urlaubszeit sollten sich Eltern ganz genau fragen, welche Fotos ihres Nachwuchs ins World Wide Web wandern sollen. Wie privat findest du deine Urlaubsfotos?

Hinweis: Am Ende ist jede Warnung auch nur die eindringliche Bitte, sich verantwortungsbewusst zu verhalten. Alle Elternteile entscheiden natürlich selbst, ob und wie viele Kinderfotos sie auf ihren Accounts veröffentlichen. Am Ende bleibt lediglich der Appell, auf die Privatsphäre der abgebildeten Personen zu achten.

Auch die Polizei Euskirchen gibt Tipps bezüglich Urlaubsfotos:

Gerne möchte man seine Bilder, besonders aus dem Urlaub, seinem Freunden- und Bekanntenkreis präsentieren. Auch Eltern zeigen, gerade in der Urlaubszeit, ihre Kinder und die Familienaktivitäten auf den Social-Media-Plattformen. Beachten Sie dabei folgendes:

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  • Bitte stellen Sie keine Nacktbilder, Bilder im Badeanzug, Badehose oder Bikini von sich oder ihren Kindern online.
  • Überlegen Sie, wer alles Ihre Bilder sehen kann. Überprüfen Sie Ihre Privateinstellungen auf allen Social-Media-Plattformen, auch den WhatsApp-Status.
  • Überlegen Sie als Eltern, ob Sie Bilder, die Sie als Kinder zeigen, in Ihrer Kindheit auch einem Millionenpublikum zur Verfügung gestellt haben wollten.
  • Verpixelungen auf Kindergesichtern können mit kostenfreien Apps aus Appstores rückgängig gemacht werden. Eine Verpixelung ist daher kein Schutz für Ihre Kinder.
  • Achen Sie darauf, wer sich noch alles auf dem Bild befindet. (KUG § 22 Recht am eigenen Bild).
  • Stellen Sie Urlaubsfotos und den Urlaubszeitraum erst nach dem Urlaub online. Auch Einbrecher sind online unterwegs und können so genau schauen, wann welches Haus leer steht.

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Quelle: Kreispolizeibehörde Euskirchen
Artikelbild: Sunny studio / Shutterstock


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