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Twitter startet wohl noch 2020 mit Tests eines Abo-Modells

Claudia Spiess, 25. September 2020
Twitter startet wohl noch 2020 mit Tests eines Abo-Modells
Twitter startet wohl noch 2020 mit Tests eines Abo-Modells

Twitter möchte seine Einnahmequellen verstärken und das hierfür eingerichtete Abo-Modell noch in diesem Jahr testen.

Twitter prüft aktuell mögliche Einnahmequellen, nachdem die Werbeeinnahmen im Laufe dieses Jahres stark zurückgegangen waren. Dies hängt wohl auch mit der Corona-Pandemie zusammen.

Kostenpflichtige Version des Netzwerkes

Im Sommer dieses Jahres verdichteten sich bereits die Gerüchte, dass das Unternehmen die Arbeitsgruppe „Gryphon“ zum Aufbau eines Abonnement-Modells ins Leben gerufen hätte und dafür auch Stellenausschreibungen veröffentlichte. – Wir berichteten.

Nun hat Twitter-CEO Jack Dorsey angekündigt, dass das Unternehmen voraussichtlich noch in diesem Jahr mit dem Testen des Abo-Modells starten wird.

„In erster Linie haben wir eine wirklich hohe Messlatte dafür, wann wir die Verbraucher auffordern würden, für Aspekte von Twitter zu bezahlen“, so Dorsey.

Es wird spekuliert, dass die kostenpflichtige Twitter-Version werbefrei sein und eine viel straffere Zeitachse haben könnte.

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Zusätzliche Einnahmequellen gesucht

Twitter ist schon länger auf der Suche nach zusätzlichen Einnahmequellen. Was die Einnahmen durch Werbeanzeigen angeht, so gingen diese im letzten Quartal um 23 % zurück. Dies kann man sicherlich auch zu großen Teilen auf die COVID-19-Pandemie zurückführen.

Jede neue Einnahmequelle soll das Geschäft mit Werbeanzeigen ergänzen.

Twitter-Hack im Sommer

Mitte Juli machte die Plattform von sich reden, als zahlreiche Accounts von Prominenten gehackt und für einen Bitcoin-Betrug verwendet wurden. – Wir berichteten.

Jack Dorsey hat sich für diesen Sicherheitsverstoß entschuldigt und weiters angegeben: „Wir werden auch weiterhin über das hier Gesagte hinausgehen, wenn wir unsere Systeme weiter absichern und weiterhin mit externen Firmen und Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten.“

Quelle: Glomex
Artikelbild: Glomex


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