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Trojaner-Warnung: Falsche Mail von UPS lockt Nutzer in die Falle

Kathrin Helmreich, 13. Februar 2020
Trojaner-Warnung: Falsche Mail von UPS lockt Nutzer in die Falle
Trojaner-Warnung: Falsche Mail von UPS lockt Nutzer in die Falle

Vorsicht: Anstelle einer Rechnung, findet sich im Anhang der gefälschten E-Mail von UPS ein Trojaner.

Aktuell erhalten Nutzer eine gefälschte E-Mail von UPS. Angeblich wird ein Ausdruck für eine Sendung benötigt, der unter einem Link heruntergeladen werden kann.

Wer dem Link folgt, erhält eine gepackte .zip-Datei, in der sich ein Trojaner versteckt. Kaspersky warnt uns beim Öffnen sogleich vor einer potentiellen Bedrohung. Es handelt sich um bösartige Software.

Die verseuchte Datei darf nicht ausgeführt werden, da sie ansonsten den Computer oder das Smartphone infizieren. Die Kriminellen können so beispielsweise sensible Daten auslesen und stehlen, Rechenleistung abzweigen oder ganze Systeme lahmlegen bis eine Kaution bezahlt wird.

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So schützt du dich vor Schadsoftware:

Zunächst gilt immer und in jedem Fall: „Erst denken, dann klicken!“

  • Vermeide Programme aus unbekannten Quellen wie Pop-Up-Fenster und Nachrichten, die dich zu einer Installation drängen. Nutze am besten immer Webseiten offizieller Hersteller.
  • Datei-Anhänge immer erst öffnen, wenn du zu 100 Prozent sicher bist, dass der Absender vertrauenswürdig ist! Deaktiviere alle Funktionen, die das automatisch machen.
  • E-Mails mit seltsamen Absender-Namen können sofort in den digitalen Papierkorb wandern.
  • Das Betriebssystem stets aktualisiert halten – und das sowohl am Smartphone als auch am Computer. Das gilt auch für Programme und Apps. Das schützt dich vor Sicherheitslücken.
  • Trenne Administratoren- und Benutzerkonten. Wenn du dir ein Administratorenkonto auf deinem Computer einrichtest, aber im Alltag mit dem Benutzerkonto arbeitest, musst du bei der Installation von Programmen immer zuerst das Passwort des Administratorenkontos eingeben. Das verhindert unbemerkte Installationen von Schadsoftware im Hintergrund.
  • Fire-Wall und Anti-Viren-Programme: Auch wenn die meisten Betriebssysteme mittlerweile gute integrierte Schutzmaßnahmen anbieten, ist es wichtig, auch etwaige zusätzliche Schutzmaßnahmen zu aktivieren und auf dem aktuellen Stand zu halten.
  • Lege dir umfangreiche Backups an, um Schäden durch Schadsoftware-Angriffe möglichst gering zu halten. Ansonsten bye bye sämtliche Daten!

Passend zum Thema: Vorsicht! Falsche Abmahn-Mail von einer Kanzlei mit Trojaner-Link kursiert!


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