Gefährlicher Tritt an der Treppe: die Polizei ermittelt!

Andre Wolf, 8. Dezember 2016

Die Polizei Berlin hat sich nun zu dem Video geäußert, welches den brutalen und gefährlichen Tritt an einer Berliner U-Bahntreppe zeigt.

Damit steht nun fest: das Video ist weder ein Fake, noch geschnitten. Die recht hochauflösende Version im Polizeibericht lässt da keine Zweifel offen.

Die Polizei Berlin schreibt aus Facebook: Das Video der Körperverletzung im U-Bhf. Hermannstraße beschäftigte jüngst die Medien und daher auch unsere Community.

Unser ermittelnder Kollege fahndete – wie das auch üblich ist – zunächst auf unserer internen Homepage mit dem Video nach den Tätern.

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Noch bevor die externe Öffentlichkeitsfahndung durch einen Richter genehmigt wurde, gelangte das Video auf möglicherweise strafbare Weise in den Umlauf. Unser LKA hat hierzu die Ermittlungen aufgenommen.

Die richterliche Genehmigung zur Öffentlichkeitsfahndung liegt nun vor. Wir dürfen also nun auch öffentlich mit diesem Video nach dem Tatverdächtigen und seinen Begleitern suchen.

Der Pressebericht:

In dem Pressebericht der Polizei Berlin ist das Video in recht guter Auflösung zu sehen.

Die Täter sind dort erkennbar, so dass wir an dieser Stelle auf das Video verlinken:
http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/archiv/2016/539203_video.mp4

Der Pressebericht informiert:

Mit der Veröffentlichung einer Videosequenz aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei um Mithilfe bei der Identifizierung mehrerer Männer. Nach den bisherigen Ermittlungen wurde eine 26 Jahre alte Frau am Donnerstag, den 27. Oktober 2016, gegen 0.20 Uhr von einem unbekannten Mann ohne erkennbaren Grund in den Rücken getreten, als sie auf dem U-Bahnhof Hermannstraße eine Treppe hinunter ging und dadurch in die Tiefe stürzte. Der Tatverdächtige befand sich in einer Gruppe von mehreren Männern, die sich nach dem Sturz der jungen Frau auch nicht um sie gekümmert haben sollen. Andere Passanten kamen der 26-Jährigen zur Hilfe und alarmierten Polizei und Feuerwehr. Sie kam zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kennt den Tatverdächtigen und seine Begleiter und kann Angaben zu ihrer Identität oder ihrem Aufenthaltsort machen?
  • Wer hat in der Nacht vom 26. zum 27. Oktober 2016 am U-Bahnhof Hermannstraße Beobachtungen gemacht, die mit der Tat in Zusammenhang stehen könnten?
  • Wer kann weitere sachdienliche Angaben machen?

Hinweise nimmt die Kriminalpolizei der Direktion 5, Dir 5 K 3, in der Friesenstraße 16 in 10965 Berlin-Kreuzberg unter der Telefonnummer (030) 4664 – 57 11 00 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Quelle: Polizei Berlin


Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

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