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Trier: Auto rast in Menschenmenge! Mehrere Tote, darunter ein Kleinkind

Tom Wannenmacher, 1. Dezember 2020
Bei der Amokfahrt von Trier ist offenbar auch ein Kleinkind zu Tode gekommen.
Bei der Amokfahrt von Trier ist offenbar auch ein Kleinkind zu Tode gekommen.

Kleinkind unter Opfern der Amokfahrt in Trier!
+++ Update 01.12.2020 / 20:45 Uhr
Die Polizei in Trier hat am Abend bestätigt, dass es inzwischen ein fünftes Todesopfer gibt. +++

Bei der Amokfahrt von Trier ist offenbar auch ein Kleinkind zu Tode gekommen. Ein 51-Jähriger raste am Nachmittag mit einem Geländewagen durch die Fußgängerzone der Stadt.

Am Dienstagnachmittag ist ein 51-jähriger Mann mit seinem Geländewagen in die Trierer Fußgängerzone gerast.

Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr der Tatverdächtige gegen 13:45 Uhr aus Richtung Basilika kommend über den Hauptmarkt in Richtung Porta Nigra. Das Fahrzeug erfasste mehrere Passanten. Nach derzeitigem Stand starben vier Menschen, mehrere wurden zum Teil schwer verletzt. Unter den Todesopfern ist auch ein Kleinkind.

Nach sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen wurde der Fahrer bereits vier Minuten nach Eingang des ersten Notrufs im Bereich der Christophstraße von Einsatzkräften der Polizei gestoppt und festgenommen. Bei der Festnahme leistete der Beschuldigte erheblichen Widerstand.

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Der 51-Jährige wurde zur Dienststelle gebracht. Zurzeit wird er vernommen. Über das Motiv der Tat liegen bislang keine Erkenntnisse vor. Der Tatverdächtige ist in der Vergangenheit noch nicht polizeilich in Erscheinung getreten. Hinweise auf einen politisch motivierten Hintergrund liegen nach den bisherigen Erkenntnissen nicht vor.

Die Ermittlungen dauern an.

Der Innenstadtbereich ist abgesperrt. Die Einsatzkräfte sind weiter vor Ort. Eine Gefahr für die Bevölkerung besteht nicht mehr. Weitere Informationen finden Sie auf dem Twitterkanal @PolizeiTrier.

Aktuelle Informationen der Polizei:

  • Polizeivizepräsident Ankner: Das Tatfahrzeug war ein Geländewagen, der mutmaßlich in Schlangenlinien durch die Fußgängerzone geführt wurde.
  • Staatsanwaltschaft: Es gibt zur Zeit keine Hinweise auf eine politisch oder religiös motivierte Tat.
  • Die Staatsanwaltschaft #Trier leitet die Ermittlungen wegen des Verdachts des vierfachen Mordes, mehrfachen Mordversuchs und mehrfacher gefährlicher Körperverletzung gegen den 51-Jährigen.
  • Polizeivizepräsident Ankner beschreibt die Fahrt des Tatverdächtigen und den Geschehensablauf in der Fußgängerzone von #Trier. Glücklicherweise konnte der Täter schnell gestellt und festgenommen werden.
  • Innenminister Roger #Lewentz bestätigt, 4 Tote und 15 zum Teil Schwerverletzte und viele weitere psychisch Traumatisierte sind das Ergebnis der heute begangenen Tat.
  • Was wir bisher bestätigen können:
    Mehrere Tote, darunter ein Kleinkind
    Mehrere Verletzte
    51-jähriger Tatverdächtiger festgenommen
  • Wir sind weiterhin mit starken Kräften für Eure Sicherheit vor Ort und arbeiten mit Hochdruck an der Aufklärung der Hintergründe.
  • Hinweise und Informationen für Angehörige möglicher Verletzter bitte an/unter:
    0800 65 65 65 1

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Psychische Probleme

Der Amokfahrer von Trier hatte nach Angaben der Staatsanwaltschaft womöglich psychische Probleme. Demnach handelt es sich um einen 51-Jährigen ohne festen Wohnsitz. Bei der Tat hatte er 1,4 Promille Alkohol im Blut.

Quelle: Polizei Trier

 


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