Tierquälerei

Janine Moorees, 23. Mai 2017

Oberkrämer – Am Mittag des 21.5.2017 informierte eine Zeugin die Polizei darüber, dass sich auf einem Wochenendgrundstück zwischen Karlsruh und Eichstädt etwa 50 bis 60 Tiere (Hühner, Enten, Puten und Kaninchen) in viel zu kleinen Buchten befinden und kein Wasser oder Futter haben.

Zudem sollen auf dem Grundstück bereits mehrere Tierkadaver liegen. Der Bereitschaftsdienst des Veterinäramtes wurde verständigt und eine Bereitschaftsveterinärin kam zu dem Grundstück. Diese verständigte einen Tierarzt, da mehrere Tiere aufgrund ihres Zustandes notgeschlachtet werden mussten. Zudem wurde die Umsiedlung anderer Tiere veranlasst.

Eine Gans musste sogar zeitnah durch einen Schuss aus der Dienstwaffe eines Polizeibeamten im Auftrag (Amtshilfe) der Ärztin von ihren Leiden erlöst werden. Die Kripo ermittelt wegen Tierquälerei.


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