Tipp für Tierbesitzer: Tierhaare ins Glas

Claudia Spiess, 29. November 2021
Tipp für Tierbesitzer: Tierhaare ins Glas ©Ablichterei
Tipp für Tierbesitzer: Tierhaare ins Glas ©Ablichterei

Eine der schlimmsten Vorstellungen von Tierbesitzern ist wohl, dass ihr tierischer Begleiter weglaufen könnte.

Sie gehören zur Familie, begrüßen einen freudig, wenn man nach Hause kommt und schenken einem sein ganzes Herz: Haustiere wie Hunde, Katzen oder auch kleinere Fellbüschel.
Wer selbst ein Haustier besitzt, weiß, dass man immer nur das Beste für seine tierischen Kumpels und Kumpelinen möchte. Niemals soll ihnen etwas Schlimmes passieren. – Auch nicht, dass sie aus Angst oder Schreck davon laufen könnten.

Was an Silvester, wenn rundherum Silvesterraketen gezündet werden, die knallen, pfeifen, prasseln, leider oft vorkommt. Viele Tiere reagieren auf diese zu lauten und ungewohnten Geräusche mit Angst und Schrecken. In diesen Momenten sind sie einfach nicht fähig, auf ihre Besitzer zu hören. Sie werden unruhig, sie haben Angst und treten die Flucht an. – Für Tierbesitzer eine Horror-Vorstellung.

Ein Tipp zur Vorsorge

Wir wünschen es niemandem, aber sollte es doch mal passieren, kann man zumindest ein kleines bisschen vorsorgen.

Ist das Haustier weggelaufen und findet man es selbst nicht, kann man Suchhunde für vermisste Tiere bzw. auch die sogenannten „Pettrailer“ zur Hilfe rufen. Dahinter stecken Mensch-Hund-Teams, bei denen die Hunde dafür ausgebildet wurden, andere Tiere zu finden. Dafür kommt natürlich die Nase der Hunde zum Einsatz. Und damit der „Schnüffelhund“ weiß, wen oder was er suchen soll, braucht er eine Geruchsprobe.

Eine solche zu bekommen, ist ganz einfach, wie die Hunde-Such-Hilfe Österreich auf Facebook verrät:

Facebook

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook.
Mehr erfahren

Beitrag laden

Macht es bitte noch vor Silvester (nur für den Ernstfall, der nie eintreten möge)🙏🏽
Eine große Bitte an Euch:
Legt von Euren Tieren eine Geruchsprobe an! Wie? Ganz einfach:
Schneidet Eurem Tier ein paar Haare ab (bitte mit Handschuhen) und gebt die in ein verschlossenes Glas. Oder frisiert sie ihm aus (aber Vorsicht nur 1 Hund darf diese Bürste benützen)
Name und Datum drauf – fertig!
Somit habt ihr für den Ernstfall (der hoffentlich nie eintrifft) eine Geruchsprobe, damit ein Pettrailer Euer Tier suchen kann.
Geht schnell – einfach – und hält ewig 👍

Die Haare stammen am besten aus der Unterwolle, somit kann man verhindern, dass dem Fell Fremdgeruch anhaftet, der durch Streicheln oder andere Hunde im selben Haushalt entstehen kann. Damit ist gesichert, dass die Sucharbeit nicht unnötig erschwert wird.

Das Glas sollte natürlich sauber sein, bevor man die Haare des Tieres einfüllt. Fest verschlossen hält es so die Haare und damit die Geruchsprobe des eigenen Haustieres „frisch“. – Ein Tipp, der sich schnell und leicht umsetzen lässt und hoffentlich nie für den Ernstfall benötigt wird.

Was tun in den ersten Minuten nach dem Verschwinden?

Handelt nicht vorschnell, sondern gebt euren Tieren erst ein klein wenig Zeit und bleibt vorerst an dem Ort, an dem ihr zuletzt mit eurem Tier wart. Denn gerne kehren eure Fell-Lieblinge nach kurzer Zeit wieder genau dahin zurück.

Lasst auch die Zugänge zu euren Wohnungen, Häusern und Gärten, welche die Tiere sonst auch zum „nach Hause kommen“ nutzen, offen.

Das könnte dich auch interessieren: Instagram: Stories künftig 60 Sekunden lang

Quelle: Facebook / Hunde-Such-Hilfe Österreich

Unabhängige Faktenchecks und Recherchen sind wichtig und richtig. Sie fördern Medienkompetenz und Bildung. 

Ein unabhängiges und für jeden frei zugängliches Informationsmedium ist in Zeiten von Fakenews, aber auch Message Control besonders wichtig. Wir sind seit 2011 bestrebt, allen Internetnutzern stets hochwertige Faktenchecks zu bieten.  Dies soll es auch langfristig bleiben. Dafür brauchen wir jetzt Deine Unterstützung!

Hinweis: Dieser Inhalt gibt den Stand der Dinge wieder, der zum Zeitpunkt der Veröffentlichung aktuell
war. Die Wiedergabe einzelner Bilder, Screenshots, Einbettungen oder Videosequenzen dient zur
Auseinandersetzung der Sache mit dem Thema.

weitere mimikama-Artikel