Täter vergisst Personalausweis am Tatort

Janine Moorees, 1. Juni 2017

Langeneichstädt/Mücheln-Querfurt – Ein 15-Jähriger beschädigte mit seinen zwei Freunden das Display eines Fahrausweisautomaten in einer Regionalbahn von Querfurt nach Langeneichstädt durch grobe Gewalteinwirkung.

Diese Tat geschah bereits am 29.05.2017, gegen 18:10 Uhr. Die zu diesem Zeitpunkt in der Regionalbahn befindliche Zugbegleiterin meldete die Tat am gestrigen Tag der Bundespolizei. Sie lieferte auch gleich den Namen des Täters mit. Denn dieser hatte seinen Rucksack mit Personalausweis nach der Tat in der Regionalbahn liegen lassen.

Das Display des Fahrausweisautomaten war vor dem Einstieg der drei Jugendlichen noch unbeschädigt und nach deren Ausstieg nicht mehr. Allerdings konnte die Zugbegleiterin auch keinen weiteren Fahrgast auf der Strecke in dem Waggon wahrnehmen und so liegt der Verdacht nahe, dass nur diese Jugendlichen als Täter in Frage kommen.

Da die Zugbegleiterin den liegengelassenen Rucksack dem Besitzer zuordnen wollte, schaute sie hinein und fand den Personalausweis. Sie erkannte darauf einen der drei Jugendlichen und notierte sich den Namen, um ihn später an die zuständige Bundespolizei zu melden.

Der 15-Jährige wird wohl nun demnächst Post von der Bundespolizei bekommen. Sollte sich der Tatverdacht erhärten wird er sich wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. Zudem kann die Deutsche Bahn zivilrechtliche Forderungen an den Jungen stellen.


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